Deutsche Telekom AG

ots Ad hoc-Service: Deutsche Telekom AG Deutsche Telekom Konzern Vorläufige Eckdaten für das Geschäftsjahr 1999 (01.01.1999 bis 31.12.1999)

Für den Inhalt ist allein der Emittent verantwortlich ----------------------------------------------------- Bonn (ots Ad hoc-Service) - - Der Vorstand wird eine unveränderte Dividende von 0,61 Euro (1,20 DM) vorschlagen. - Leichter Umsatzanstieg in 1999 trotz massiver Tarifsenkungen durch Boom der Wachstumsbereiche und internationale Akquisitionen auf 35,3 Mrd. Euro. - Konzernüberschuss rückläufig durch Margenverfall im Festnetz, Goodwill-Abschreibungen und Anlaufverluste bei Akquisitionen sowie Kosten der Kapitalerhöhung. - Mit 3,6 Millionen Neukunden führt T-Mobil beim Nettozuwachs in 1999 . - T-Online verdoppelt Neukunden-Zuwachs im vierten Quartal auf 200.000 pro Monat. Die Deutsche Telekom AG gibt hiermit eine vorläufige Indikation für die Resultate des Konzerns im Gesamtjahr 1999 bekannt. Die Deutsche Telekom betont, dass es sich um Ergebnisse auf Basis des aktuellen Kenntnisstandes handelt. Gegenüber der Publikation der endgültigen Zahlen, die für den 19. April 1999 geplant ist, können sich Abweichungen ergeben. Umsatz und Ergebnis vom 1. Januar bis zum 31. Dezember in Mrd. Euro Gesamtjahr 1999 Gesamtjahr 1998 Veränderung Umsatz 35,3 35,2* 0,3% Konzernüberschuss 1,2 2,2 - 45% darin nicht enthalten sind rund 524 Mio. Euro aus der Fakturierung für Wettbewerber, die 1999 nicht mehr im Umsatz berücksichtigt werden. Die Deutsche Telekom konnte den Umsatz im abgelaufenen Geschäfts- jahr gegenüber dem Vorjahr trotz der Tarifsenkungsmaßnahmen, die die Telekom-Kunden mit über 3 Mrd. Euro entlastet haben, konstant halten. Neben dem fortgesetzten Boom in den Wachstums- bereichen Mobilfunk, Online, Anschluss und Systemlösungen ist dies auf die erfolgreiche Internationalisierungsstrategie zurückzuführen. So wurde die österreichische Mobilfunkgruppe max.mobil seit dem 1. Januar 1999 mit einem Umsatz von rund 0,8 Mrd. Euro und das britische Mobilfunkunternehmen One2One seit 1. Oktober 1999 mit rund 0,5 Mrd. Euro Umsatz erstmals vollkonsolidiert. Selbst ohne Berücksichtigung dieser Akquisitionen ist der Umsatzrückgang mit rund 3% wesentlich moderater ausgefallen als noch zu Jahresbeginn erwartet wurde. Wie mehrfach angekündigt, konnte der mit den Tarifsenkungs- maßnahmen verbundene Margenrückgang in der Telefonnetz- kommunikation nicht aufgefangen werden. Darüber hinaus sind auch Goodwill-Abschreibungen sowie Anlaufverluste bei den strategischen Beteiligungen One2One (anteilig seit 1. Oktober) und max.mobil mit insgesamt rund 0,4 Mrd. Euro angefallen. Im Vorjahresvergleich sind außerdem die Kosten aus der Kapitalerhöhung im Juni 1999 mit rund 0,2 Mrd. Euro zu berücksichtigen. So lag der Konzernüberschuss rund 1 Mrd. Euro unter dem Vorjahresniveau. Wie bereits im vergangenen Quartals- bericht dargelegt, ist es im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keinem Teil-Verkauf des Breitbandkabelnetzes gekommen und daher auch zu keinem Ergebnisbeitrag. Der Vorstand wird dennoch die Ausschüttung einer unveränderten Dividende in Höhe von 0,61 Euro (1,20 DM) pro Aktie (exklusive Steuergutschrift für Inländer) vorschlagen. Personal und Finanzverbindlichkeiten 31.12.99 31.12.98 Veränd. Veränd. Personal (ohne Matav /max.mobil/ 172.900 179.200 -6.300 -4 % One2One/sonstige) Personal Gesamtkonzern 194.900 195.900 -1.000 -1 % Finanzverbindlichkeiten (ohne Matav/max.mobil/ One2One/sonstige) in Mrd. Euro 38,2 39,3 -1,1 -3 % Finanzverbindlichkeiten Gesamtkonzern in Mrd. Euro 42,4 39,9 2,5 +6 % Zum 31.12.1999 reduzierte sich die Zahl der Beschäftigten im Konzern (ohne Matav/max.mobil/One2One/sonstige) gegenüber dem Stand zur gleichen Zeit des Vorjahres um ca. 4 % auf rund 172.900. 1999 konnten damit rund 6.300 Stellen sozialverträglich abgebaut werden. Diese Zahl liegt unter der des Jahres 1998, in dem es aufgrund von Veränderungen der steuerlichen Rahmen- bedingungen für Abfindungszahlungen ab 1.1.1999 zu "Vorzieh- effekten" gekommen ist. Im vierten Quartal verringerte sich die Anzahl der Mitarbeiter um rund 1.800, was über dem Durchschnitt der drei Vorquartale gelegen ist. Die Finanzverbindlichkeiten (ohne Matav/max.mobil/One2One/sonstige) sind um rund 1,1 Mrd. Euro gegenüber 31.12.1998 gesunken. Im Konzern ergeben sich Finanzverbindlichkeiten von 42,4 Mrd. Euro (mit Matav/max.mobil/ One2One/sonstige) gegenüber 39,9 Mrd. Euro (mit Matav) per 31.12.1998. Die liquiden Mittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens lagen bei 2,9 Mrd. Euro per 31.12.1999. Der Mittelabfluss von 11,5 Mrd. Euro gegenüber 30.09.1999 resultiert im wesentlichen aus der Kaufpreiszahlung für One2One. Die Finanzverbindlichkeiten im Konzern haben sich gegenüber 30.09.1999 um rund 3,9 Mrd. Euro erhöht. Diese resultieren im wesentlichen aus der erstmaligen Voll- konsolidierung von One2One sowie der Kaufpreisfinanzierung für den französischen Festnetzbetreiber Siris und den 35% Anteil an der kroatischen Telekom. Kundenentwicklung in ausgewählten Diensten in Mio. 31.12.99 31.12.98 Veränd. Veränd. in Mio.in %* Telefonanschlüsse 47,8 46,5 1,3 3% (inkl. ISDN-Kanäle) davon: ISDN Kanäle gesamt 13,3 10,1 3,2 32 % davon: Privatkunden 6,0 3,9 2,1 54 % Geschäftskunden 7,3 6,2 1,1 18 % T-Online-Kunden 4,2 2,7 1,5 54 % Mobiltelefonkunden 9,2 5,8 3,4 58 % (T-D1 und T-C-Tel) davon: T-D1 9,1 5,5 3,6 65 % *Prozentzahlen auf Basis der genauen Werte in Tausend Das Jahr 1999 stellt ein Rekordjahr bei den Teilnehmerzahlen in den Wachstumsbereichen der Deutschen Telekom dar. Mit einem Neukundenzuwachs von rund 3,6 Mio. T-D1 Teilnehmern auf 9,1 Mio. führte T-Mobil in Deutschland im Nettozuwachs. Dazu trug insbesondere der im Vergleich zu den Wettbewerbern überproportionale Zuwachs bei Vertragskunden bei. In Europa bediente der Telekom Konzern Ende 1999 über die Mehrheits- beteiligungen T-Mobil in Deutschland, One2One in Großbritannien und max.mobil in Österreich knapp 15 Mio. Kunden. Hinzu kommen rund 5 Mio. Kunden, die bei europäischen Joint Ventures in Polen, Ungarn, Tschechien, Russland, Italien und Ukraine mobil telefonieren. Die Zahl der Kurznachrichten (SMS) stieg alleine bei T-D1 im Dezember auf knapp 300 Mio. Besonders erfolgreich beschleunigte T-Online das Wachstumstempo. Konnten in den ersten 9 Monaten des abgelaufenen Geschäftsjahres im Durchschnitt rund 100.000 neue Kunden (netto) generiert werden, hat sich diese Zahl im vierten Quartal 1999 auf rund 200.000 pro Monat knapp verdoppelt. Auch die Zahl neuer ISDN-Kunden wächst kontinuierlich weiter. Der Anstieg lag 1999 bei 32%, wobei die Zahl der Privatkunden sogar um 54% im Jahresvergleich gesteigert werden konnte. Damit verfügt die Deutsche Telekom über eine ISDN-Penetrationsrate von 28% aller Telefonkanäle, die im internationalen Vergleich einmalig ist. Ende der Mitteilung ----------------------------------------------------- Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de Original-Content von: Deutsche Telekom AG, übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Meldung


Das könnte Sie auch interessieren: