Redaktionsservice Verhütung: Mobil und sicher in der Verhütung
Die Zahl der getrennt wohnenden Paare wächst - damit steigen auch die Ansprüche an eine einfache und doch sichere Verhütung
München (ots) - Etwa vier Millionen Deutsche lieben heutzutage auf Distanz: Sie haben zwei Wohnungen, häufig in zwei verschiedenen Städten, und nehmen daher regelmäßig voneinander Abschied. Im Jahr 2006 lag der Anteil der getrennt wohnenden Paare in Deutschland bei gut 11 Prozent. "Living apart together", kurz LAT, nennt sich dieses Lebensmodell. Forscher sehen in dem "getrennt Zusammenleben" eine Lebensform der Zukunft - sei die Entscheidung dafür nun freiwillig oder nicht ganz so freiwillig. Getrennte Wohnungen können unterschiedliche Gründe haben: Fernbeziehung, die Karriere steht im Vordergrund oder die Beziehung ist noch ganz jung. Und manche Pärchen sind davon überzeugt, dass getrenntes Wohnen die Liebe spannend und frisch hält. Doch all diese Gründe haben die selben Folgen: Man lebt in zwei Haushalten und pendelt ständig. Und dabei bleibt oft eine sichere Verhütung auf der Strecke. Doch gerade für die getrennt lebenden Paare ist Verhütung ein großes Thema. Denn laut der Studie sind bei ihnen Ehe und Familiengründung (wenn überhaupt) erst für die Zukunft geplant.* Eine sichere und zuverlässige Verhütungsmethode ist also in dieser Phase besonders wichtig, um den Zukunftsplan aufrechtzuerhalten.
Mobilität erfordert Organisation - ohne Komplikationen
Grundsätzlich steigt die Bedeutung von Flexibilität und damit auch Mobilität in der modernen Arbeitswelt. Für die einsamen Zweisamen, die modernen Paare, hat das zur Folge, dass sie getrennt wohnen und sich meist nur am Wochenende sehen. Dadurch werden die seltenen Momente zu zweit noch wichtiger. Die Situation kennen viele: Man freut sich auf das Wochenende und den Partner; man macht es sich gemütlich und plötzlich fällt frau ein, dass sie die Pille zuhause vergessen hat - in IHREM Zuhause, wohlgemerkt. Das drückt die Stimmung und die Lust löst sich in Luft auf. Zisch. Um nicht mehr täglich an die Pille denken zu müssen, kann der Verhütungsring eine alternative Verhütungsmethode sein. Einfach einmal im Monat von der Frau selbst in die Scheide eingeführt verbleibt er 21 Tage lang im Körper und sorgt für zuverlässigen Empfängnisschutz. Das tägliche Erinnern (und Vergessen) der Pilleneinnahme entfällt.
Einfach mobil leben mit moderner Verhütung
Der Verhütungsring ist mindestens so sicher wie die klassische Kombi-Pille. Im Gegensatz zur Pille behält er seine verhütende Wirkung auch bei Magen-Darm-Problemen und/oder der gleichzeitigen Einnahme der gängigen Breitbandantibiotika Doxycyclin und Amoxicillin. Durch die einfache und sichere Anwendung können Frauen entspannt mobil und flexibel bleiben und die zweisamen Momente lustvoll genießen.
Die Anwendung des Verhütungsrings ist so unkompliziert, weil er nur einmal im Monat von der Frau so einfach wie ein Tampon in die Scheide eingeführt wird, wo er für 21 Tage verbleibt. Danach folgt eine siebentägige Ringpause, nach der ein neuer Ring eingelegt wird. Der Verhütungsring bietet zuverlässigen Schutz vor einer unerwünschten Schwangerschaft. Der Vorteil gegenüber der klassischen Kombi-Pille: An den Verhütungsring muss frau bei mindestens gleich hoher Sicherheit nur noch einmal im Monat denken. Zusätzlich ist er das Kombinationspräparat mit der konstant niedrigsten Östrogendosierung und bietet einen stabilen Zyklus von Anfang an.
Bei mir? Bei dir? Egal wo: Eine einfache Verhütung kann mobilen Paaren helfen, die gemeinsame Zeit entspannt zu verbringen.
* Jens B. Asendorpf, 2008: "Living Apart Together: eine eigenständige Lebensform?", SOEPpapers 78, DIW Berlin, The German Socio-Economic Panel (SOEP)
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