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PLAYBOY-Interview mit Deutschlands beliebtestem Nachrichtenmoderator: Peter Kloeppel über Fehler von Wickert und SAT.1, Probleme mit Kohl und eigene Auswanderungspläne

    München (ots) - "Ich halte das für einen Fehler" - unmissverständlich geht RTL-Nachrichtenmann Peter Kloeppel  auf Distanz zum "Tagesthemen"-Kollegen Ulrich Wickert nach dessen umstrittenen Äußerungen  über die Politik von US-Präsident Bush. Im großen Interview, das der PLAYBOY in seiner Januar-Ausgabe (ab Freitag, 14.12.01, am Kiosk) veröffentlicht, mag Deutschlands beliebtester Nachrichtenmoderator Wickert auch nicht vor Rücktrittsforderungen konservativer  Politiker in Schutz nehmen: "Jeder muss das verantworten, was er für richtig hält". Er selber, so Kloeppel, handele nach dem Prinzip: "Ein Nachrichtenmoderator sollte eine Meinung haben, sie aber nicht kundtun".          Im PLAYBOY äußert sich der langjährige Anchorman von "RTL-aktuell" auch zu den Fehlern des TV-Konkurrenten SAT.1. Seine Kollegin Astrid Frohloff habe das große Problem, dass die Nachrichten bei SAT 1 nie eine große Rolle gespielt hätten: "Weil der Sender sich nie oder erst viel zu spät um eine stringente Nachrichten-Philosophie gekümmert hat, kommen die Rettungsversuche wahrscheinlich zu spät".          Sympathie zeigt Peter Kloeppel für Sabine Christiansen. Sie sei durch die Affäre um ihre Ehe noch populärer geworden: "Jetzt hat Frau Christiansen nicht nur einen Ruf als Moderatorin, sondern auch als Mensch. Dadurch wird sie für viele Zuschauer natürlich interessanter - und wahrscheinlich auch für viele ihrer Talk-Gäste".          Skeptisch sieht der 43-Jährige TV-Mann das Verhältnis deutscher Politiker zu den Medien. CDU-Chefin Angela Merkel habe sich als Seiteneinsteigerin im Gegensatz "zum gewieften Politprofi" Gerhard Schröder zwar noch "ein paar sehr menschliche Seiten bewahrt", er könne jedoch nicht ausschließen, dass das nur "eine Masche" sei. Als besonders problematischen Gesprächspartner bezeichnet Peter Kloeppel Helmut Kohl: "Für den Altkanzler waren Journalisten nie gleichberechtigte oder ernst zu nehmende Gesprächspartner. Das Klima war deshalb zumeist sehr frostig".          Hinsichtlich seiner eigenen Pläne verrät der erfolgreiche Nachrichtenmann im PLAYBOY, dass er  nicht ausschließen könne, eine andere Herausforderung anzunehmen. Obwohl er sich bei RTL sehr wohl fühle, werde er dort nicht bis zur Rente bleiben. Auf die Frage, ob er denn in 20 Jahren noch in Deutschland leben werde, antwortet Peter Kloeppel vielsagend: "Wahrscheinlich eher in den USA".          Hinweis: Veröffentlichung - auch auszugsweise - bei Nennung von PLAYBOY, Januar-Ausgabe, honorarfrei.  

    Weitere Zitate aus dem Interview auf Anfrage.     

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