VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger

Zeitschriftenverleger bekennen sich uneingeschränkt zur IVW-Auflagenkontrolle

    Berlin (ots) -
    
    Erklärung des VDZ zur IVW
    
    Angesichts der aktuellen Diskussion über die IVW verabschiedete
die Delegiertenversammlung des VDZ heute folgende Erklärung:
    
    1. Geprüfte Auflagenzahlen sind eine unerlässliche Grundlage für
die Planung und Abrechnung von Werbekampagnen für Agenturen und
Werbungtreibenden in Zeitschriften. Sie sind auch erforderlich, um
im Wettbewerb der Verlage untereinander einen verlässlichen
Ordnungsrahmen für Auflagendaten und Auflagenbewertungen zu
gewährleisten.
    
    2. Die Zeitschriftenverleger bekennen sich uneingeschränkt zu den
Regeln der IVW-Auflagenkontrolle. Seit Jahrzehnten steht die IVW für
Auflagenklarheit und Auflagenwahrheit. Sie ist ein Garant für die
unabdingbare Transparenz im deutschen Medien- und Werbemarkt. Die IVW
ist eine der effizientesten Auflagenkontrollorgane weltweit.
    
    3. Die von der IVW durchgeführten Auflagenkorrekturen bei Titeln
der Motor-Presse Stuttgart, haben die Funktionsfähigkeit des
IVW-Systems grundsätzlich bestätigt. Der VDZ befürwortet
ausdrücklich, dass die IVW ihre Kontroll- und Prüfmöglichkeiten
weiter intensiv und in vollem Umfang ausübt. Der VDZ erkennt zudem
an, dass die Motor-Presse ihrerseits bereits personelle und
organisatorische Konsequenzen aus den von der IVW festgestellten
Auflagenfehlern gezogen hat.
    
    4. Die im Markt entstandenen aktuellen Irritationen und
Unsicherheiten sind darüber hinaus Anlass zur Überprüfung des
bestehenden Richtlinienwerkes, um die Funktionsfähigkeit des
IVW-Kontrollsystems auch in Zukunft zu sichern. Diese Diskussion muss
insbesondere in den zuständigen IVW-Gremien gemeinsam mit den
Marktpartnern durchgeführt werden. Der VDZ hat vor diesem Hintergrund
seine IVW-Expertenkommission beauftragt, sich ebenfalls mit der
konsequenten Weiterentwicklung der IVW-Richtlinien auseinander zu
setzen und Empfehlungen für den Vertrieb von Zeitschriften zu
erarbeiten.
    
    5. Sollte sich aufgrund dieser Überprüfungen ein Ergänzungsbedarf
bei den IVW-Richtlinien ergeben, treten die Zeitschriftenverleger
dafür ein, die erforderlichen Regelanpassungen in den IVW-Gremien zu
verabschieden. Ziel ist es, die Regeln der IVW auch zukünftig
kontinuierlich den Bedürfnissen des Marktes und der Marktpartner nach
Transparenz und Zuverlässigkeit auszurichten.
    
    Für weitere Informationen steht Wolfgang Fürstner, Geschäftsführer
des VDZ, unter Telefon: 030/ 726298-102 oder e-Mail:
w.fuerstner@vdz.de zur Verfügung.
    
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Veronika Nickel,
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