VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger

Internationale Medienelite erörtert digitale Trends und Geschäftsmodelle

Berlin (ots) - 250 Verlagsmanager und Unternehmer aus 12 Ländern beim Digital Innovators Summit / Neue Vermarktungsansätze, Wachstumstreiber und kostengünstigere Tools für die Medien

Die gesamtwirtschaftlichen Verwerfungen setzen etablierte Geschäftsmodelle erheblich unter Druck. Nahezu alle Unternehmen suchen nach neuen Wegen, um weiter profitabel zu arbeiten. Das gilt auch für die Verlags- und Medienbranche. Die Verlage setzen dabei vor allem auf den Wachstumsmarkt Internet und wollen im Netz überproportional zulegen. Dieses Ziel ist aber nur mit Innovationen und Akquisitionen zu erreichen.

Wie es geht, das zeigt der Digital Innovators Summit `2009, den der VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger zusammen mit seinen Partnern CeBIT und der Beratung emediaSF jetzt in Berlin durchführte. Innovative Unternehmen aus den Technologieführern USA und Israel präsentierten Geschäftsmodelle, die neben zusätzlichen Umsätzen ein kosteneffizienteres Wirtschaften im Netz erlauben. Mit über 250 Teilnehmern aus 12 Ländern und Top-Referenten unterstrich die Veranstaltung ihren internationalen Anspruch. Der Israel Trade-Center unterstützte die Veranstaltung aktiv.

Wie die vertikale Verzahnung starker Content-Plattformen für E-Commerce und soziale Netzwerke oder wie neue Formen der Online-, Video- und Mobile-Vermarktung zu nutzen sind, belegten die Referenten anhand von zahlreichen Case Studies und Präsentationen. Für Andreas Wiele etwa, Vorstand Axel Springer, birgt die Digitalisierung für die Verlage mehr Chancen als Risiken und zwar sowohl bei der Vermarktung, der Bindung von Lesern und der Community als auch bei der journalistischen Weiterentwicklung. "Das lässt sich auch am unternehmerischen Erfolg ablesen", so Wiele. "Sieben von zehn Online-Assets bei Axel Springer arbeiten bereits profitabel, sechs von zehn sind Marktführer im Netz." Ein beindruckendes Erfolgsbeispiel zeigt Chuck Cordray, Senior Vice President und General Manager Hearst Magazines Digital Media, mit den Entwicklungen von Hearst Magazines Digital. Cordray stellt fest: "Medienunternehmen, denen es gut geht, haben stark wachsende Nutzerzahlen, verbessern die Aktivitäten der Nutzer auf der Site ("User Engagement") oder sie haben neue Technologien."

Alexander von Reibnitz, Geschäftsführer Digitale Medien und Neue Geschäftsfelder im VDZ, weißt darauf hin: "dass neben digitalen Innovationen auch eine höhere IT-Kompetenz in den Verlagen Voraussetzung für eine gesicherte Zukunft mit entsprechenden Monetarisierungspotenzialen ist." Bei den erfolgreichen Häusern in den USA, wie z.B. Hearst Magazines, gilt schon lange der Grundsatz, dass die Verlage heute in der IT die Kompetenz aufbauen müssen, die sie früher im Druckbereich hatten.

Sponsoren der Veranstaltung waren die Deutsche Telekom AG, eZ Systems, evolver group, bitmanger-media, bulletproof media, CID, zinio und KnK Software.

Weitere Informationen zum Kongress finden Sie unter: www.innovators-summit.com

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