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Fiedler: Miesmachen von Reformen reicht nicht

Wuppertal (ots) - "Die solidarische Krankenversicherung ist kein Supermarkt. Der Wettbewerb, den ich voll und ganz befürworte, muss sich über Qualität und Wirtschaftlichkeit, nicht aber über Dumpingpreise und Rosinenpickerei definieren", so Dr. Eckart Fiedler, Vorstandsvorsitzender der BARMER, zu dem Vorstoß einiger Krankenkassen, wirklich brauchbare Reformvorschläge zu diffamieren. "Was wir brauchen, ist eine Reform, die den Wettbewerb wieder auf die bestmögliche medizinische Versorgung chronisch Kranker fokussiert. Dafür "Anreize" zu setzen, ist in höchstem Maße systemkonform und Pflicht einer solidarischen GKV", so Fiedler weiter. Eigentlich müsste der Beitragssatz einer Krankenkasse Auskunft darüber geben, wie wirtschaftlich sie arbeitet. Nicht so in der GKV. Hier beschreibt er nur, ob eine Kasse viele Kranke zu versorgen hat oder sich überwiegend aus Gesunden zusammensetzt. Das führt zu der absurden Systematik, dass die Kranken untereinander für sich selber aufkommen und die Kassen für Gesunde sich immer mehr aus der notwendigen Solidarität verabschieden. "Vor diesem Hintergrund habe ich kein Verständnis dafür, dass die "Forum-Kassen" eigene Vorteile zementieren und notwendige Reformansätze hintertreiben wollen, zumal, wenn sich einige von ihnen als geschlossene Betriebskrankenkassen diesem Wettbewerb überhaupt nicht stellen", erklärte Fiedler. ots Originaltext: BARMER Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Presseabteilung der BARMER Susanne Rüsberg-Uhrig Tel. (0202) 568-1421 Mobil: (0172) 2600215 Original-Content von: BARMER GEK, übermittelt durch news aktuell

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