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Wie Produktionsarbeit in Deutschland halten?

Wie Produktionsarbeit in Deutschland halten?
Prof. Dr.-Ing. Sascha Stowasser ifaa - Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. / Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/82380 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ifaa - Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V./Tania Walck"

Düsseldorf (ots) - Zu diesem Thema referierte Prof. Dr.-Ing. Sascha Stowasser bei der 4. Fachtagung "Arbeitsplanung und Prävention - Leistung und Gesundheit" gestern in Mainz. Der Direktor des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. (ifaa) sprach über die aktuelle Situation und Herausforderungen für die deutschen Unternehmen. Für den Direktor des ifaa ist klar: Industrie- und Produktionsarbeit ist am Standort Deutschland bzw. Europa wichtig, um weiterhin erfolgreich im globalen Wirtschaftskampf zu sein. Dafür ist Deutschland gut gerüstet. Deutsche Unternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben innovative Prozesse und Produkte und sie verfügen über qualifizierte, leistungsfähige und motivierte Beschäftigte. Dennoch muss sich Deutschland gegenüber anderen Weltregionen in Bezug auf Wettbewerbsfähigkeit behaupten.

Zukunft der Arbeitswelt und der Beschäftigung

Allgemein gilt für die Unternehmen: Sie müssen produktiver werden - mit durchschnittlich älterer Belegschaft. Dazu kommen verschiedene Rahmenbedingungen und Notwendigkeiten um im globalen Wettbewerb zu bestehen. Dazu gehören u. a. die Sicherung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit und eine flexible, gesunde und differenzierte Arbeitszeitgestaltung. Zusätzlich verändert die Digitalisierung (Industrie 4.0) die Arbeitswelt. Beschäftigungsformen werden heterogener, die Karrierepfade werden vielschichtig.

Bei der Bewältigung der Herausforderungen rücken die Leistungsfähigkeit und die Ergonomie in den Vordergrund. "Die fortschreitende Digitalisierung bietet viele Chancen leistungsförderlicher Arbeitsgestaltung", stellt Stowasser fest. "So kann Digitalisierung in verschiedenen Bereichen entlastend auf die Mitarbeiter wirken. Kognitiv kann das zum Beispiel die situations- und personenspezifische Bereitstellung von Informationen oder der Vorschlag alternativer Fertigungsfolgen bei Krankheits- oder Maschinenausfällen sein. Auf physischer Ebene übernehmen Roboter zunehmend körperlich belastende Aufgaben. Auf Unternehmensseite erleichtert Industrie 4.0 die Organisation - beispielsweise bei der Personaleinsatzplanung oder der Gestaltung der Arbeitszeit, " ergänzt der Direktor des ifaa.

Die Veranstaltung wurde von verschiedenen fachlichen Trägern ausgerichtet Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM), Basi - nationale Dachorganisation aller Institutionen im Bereich von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Deutsche MTM Vereinigung (DMTMV), ifaa e. V., Deutsche gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) Fachbereich Holz und Metall, Initiative neue Qualität der Arbeit Produktion (INQA), TBS Rheinland-Pfalz gGmbH. Veranstaltungsort war die Berufsgenossenschaft Holz und Metall in Mainz.

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