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Die Digitalisierung und das Internet prägen die zukünftige Produktion in Deutschland

Düsseldorf (ots) - ifaa-Direktor Prof. Dr.-Ing. Sascha Stowasser erläutert Trends und Auswirkungen der Industrie 4.0 auf Führung, Arbeit und Organisation auf dem gfo-Jahreskongress für Organisation und Management.

Keine Revolution von heute auf morgen

"Industrie 4.0 ist keine Revolution, sondern eine viele Jahre dauernde nicht umkehrbare Evolution gegenwärtiger Produktionssysteme", so Stowasser. Mit einer ganzheitlichen Umsetzung in allen betrieblichen Bereichen ist laut ifaa-Experten nicht vor 2025 zu rechnen. Dabei wird der Mensch auch weiterhin eine steuernde, durchführende und überwachende Größe im Unternehmen sein. "Die menschenleere Fabrik wird es nicht geben", erwartet Stowasser.

Stowasser fordert eine sachliche Diskussion über Mensch und Arbeit

Derzeit wird die Einführung der Digitalisierung vorwiegend unter technologischen Gesichtspunkten diskutiert. Die Anbieter vermitteln einen technologischen Fortschritt und Wettbewerbsvorteile. "Die Arbeitswelt von morgen wird sich mit dem Einsatz vernetzter Systeme ändern. Arbeit und Arbeitsorganisation in der Industrie 4.0 sind unterbelichtet. Hier ist eine sachliche Debatte über Mensch und Arbeit zu führen", fordert der ifaa-Direktor.

Weitere Informationen zum Vortrag "Die vierte industrielle Revolution: Auswirkungen der Industrie 4.0 auf Organisation, Arbeit und Führung" erhalten Sie bei Christine Molketin unter c.molketin@ifaa-mail.de. Gerne vermitteln wir auch ein Interview mit Prof. Dr.-Ing. Sascha Stowasser zu diesem Thema.

Pressekontakt:

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