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Neues Windows und Office: Nichts bleibt, wie es ist
PC-WELT bringt Licht in die Gerüchteküche um neue Microsoft-Produkte

    München (ots) - In der Windows- und Office-Software von Microsoft
soll in der Zukunft nichts mehr so bleiben, wie es ist. Der
Softwarehersteller arbeitet mit Hochdruck an neuen Versionen: Mehr
Web, mehr Mobilität und der PC als Schaltzentrale der
Haushaltselektronik sind die Schwerpunkte. Die Zeitschrift PC-WELT
hat sich in ihrer neuen Ausgabe (Nr. 7/2002, EVT: 1. Juni) durch die
Gerüchteküche gearbeitet und zeigt, in welche Richtung Microsoft mit
den Neuentwicklungen steuert.
    
    Bei dem Office XP-Nachfolger Office NGO ("Next Generation Office"
oder "Office.NET") handelt es sich offenbar nicht mehr um
herkömmliche netzunabhängige Software. Die Office-Anwendungen und die
Daten lassen sich lokal oder über die "MyOffice"-Website nutzen. Der
PC-Nutzer legt seine Daten ab und kann - unabhängig von Standort und
Rechner - überall auf sie zugreifen. Geeignete Anwendungen sind etwa
Kalender- und Terminorganisation oder die zentrale Verwaltung
mehrerer E-Mail-Konten. Office NGO synchronisiert beim Start jeder
Einzelanwendung den Datenbestand auf dem lokalen Rechner mit dem
MyOffice-Server. Bei einer schnellen Internet-Verbindung soll die
Synchronisation für den Anwender unmerklich ablaufen; ebenso wenig
soll er den Unterschied zwischen lokal gespeicherten und
ausgelagerten Web-Daten bemerken. Zudem erscheint ein neues Programm
mit dem Namen "Scribbler", eine Art Notizblock mit Schreib- und
Zeichenfunktion. Die PC-WELT rechnet damit, dass das neue MS-Office
nicht vor Ende 2003 auf den Markt kommt.
    
    Das nächste komplette Windows-Betriebssystem wird auf einer unter
dem Codenamen "Longhorn" entwickelten Version basieren und
voraussichtlich erst Mitte 2004 fertig sein, so die PC-WELT.
Spätestens dann sollen eine DVD-Brenn-Software, der Windows Media
Player 9.0 sowie Movie Maker 2 (zum Synchronisieren von Audio und
Video-Dateien) integriert sein. Mit einigen dieser Funktionen sei
aber schon früher in anstehenden Updates für Windows XP oder in
Service Packs zu rechnen. Die NET-Technologie soll die
Datenbearbeitung unterstützen, unabhängig ob diese lokal oder
ausgelagert gespeichert wurden. Für den Einsatz einer neuen Art
transportabler Flachbildschirme ist die Mira-Software enthalten.
Zudem soll das Online-Update technisch und inhaltlich erweitert
werden. Diese Maßnahme steht in engem Zusammenhang mit den Planungen
für ein neues Lizenzierungsmodell, nach dem komplette Software-Pakete
und Online-Abonnements als kostenpflichtige Downloads angeboten
werden.
    
ots Originaltext: PC-WELT
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