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Notebook-Nutzer sollten Akku bei überwiegendem Netzbetrieb ausbauen

München (ots) - Häufige Ladezyklen und Betriebstemperatur des Notebooks wirken sich negativ auf die Akku-Kapazität aus / Lagerung an trocknem Ort bei zehn bis 15 Grad / Akku niemals leer lagern / Idealerweise sollte der Ladestand genutzter Akkus 80 Prozent nicht überschreiten

Wer sein Notebook überwiegend an der Steckdose nutzt, sollte den Akku nach Möglichkeit aus dem Gerät nehmen. Darauf weist die Zeitschrift PC-WELT in ihrer neuen Ausgabe (11/2014, EVT 2. Oktober) hin. Zum einen sinkt die Akku-Kapazität mit der Zeit durch die Anzahl der Ladezyklen. Zum anderen wirkt sich die Temperatur des aufgeheizten Notebookgehäuses negativ auf die Akku-Leistung aus.

Der ausgebaute Akku sollte kühl und trocken gelagert werden. Keine geeigneten Aufbewahrungsorte sind das Eisfach des Gefrierschranks und der Kühlschrank, warnt die PC-WELT vor einem weit verbreiteten Tipp. Denn dort kann Kondenswasser den Akku beschädigen. Die ideale Lagertemperatur liegt bei zehn bis 15 Grad.

Zudem sollten Notebook-Nutzer vor dem Ausbau darauf achten, dass der Akku nicht leer ist - denn sonst kann er sich tiefentladen und dauerhaft Schaden nehmen. Wie hoch der optimale Ladestand für das Lagern ist, hängt vom jeweiligen Akku ab. Je nach verbautem Material liegt er zwischen 20 und 40 oder 50 und 80 Prozent. Gibt es keinen Hinweis des Herstellers, sollte der Akku bei rund 40 Prozent Ladung aufbewahrt und etwa alle zwei bis drei Monate nachgeladen werden.

Wer auf den Akku nicht verzichten kann oder will, sollte am besten einen Ladestand von 80 Prozent nicht überschreiten, rät die PC-WELT. Bis zu dieser Grenze verläuft der Ladevorgang mit stetig steigender Spannung schnell. Die restlichen 20 Prozent dagegen werden mit gleichbleibend hoher Spannung langsam geladen - dies belastet den Akku und kann die Lebensdauer verringern.

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