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Energiesparfunktion der Fritzbox ist wirkungslos, kann aber Verbindungsaufbau stören

München (ots) - "Green Mode" drosselt Datenrate der Netzwerk-Schnittstelle auf 100 Mbit/s / PC-WELT-Test offenbart nur minimale Unterschiede zwischen gedrosselten und ungedrosselten Ports / Drosselung kann Verbindungsaufbau behindern / Fritzbox-Nutzer sollten "Green Mode" deaktivieren

Einige Modelle der Router-Serie Fritzbox des Herstellers AVM bieten ab Werk eine "Green Mode" genannte Energiesparfunktion. Durch die Drosselung der Datenrate nicht genutzter LAN-Schnittstellen des Routers auf 100 Mbit/s soll sich damit Strom sparen lassen. Ein Test in der neuen Ausgabe der Zeitschrift PC-WELT (4/2014, EVT 7. März) hat nun jedoch ergeben, dass diese Option im Grunde wirkungslos ist. So ergab die Überprüfung an einer Fritzbox 7390 bei zwei belegten Switch-Ports und einer ungedrosselten Datenrate von 1 Gbit/s einen Stromverbrauch von 8,2 Watt. Bei gedrosselten LAN-Schnittstellen lag der Stromverbrauch bei 8,1 Watt, was einer Abweichung innerhalb der Fehlertoleranz entspricht. Laut PC-WELT ist der "Green Mode" der Fritzbox nicht nur wirkungslos, sondern kann unter Umständen sogar zu Problemen beim Verbindungsaufbau führen, da viele Switches die gedrosselten Schnittstellen nicht mehr korrekt erkennen. Fritzbox-Nutzer sollten daher in den Netzwerkeinstellungen ihres Routers prüfen, ob der "Green Mode" an einem oder mehreren Ports aktiviert ist und diesen dann deaktivieren.

Die neue Ausgabe der PC-WELT (4/2014) ist ab 7. März am Kiosk bzw. als digitale Ausgabe über die "PC-WELT Magazin-App" (www.pcwelt.de/magazinapp) erhältlich.

Pressekontakt:

Andreas Perband,
Stellv. Chefredakteur PC-WELT,
Tel.: 089/360 86-183,
E-Mail: aperband@pcwelt.de,
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