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Automatische Startfunktion von CDs öffnet Schädlingen Tür und Tor / PC-WELT: Autorun-Mechanismus ist bei zunehmender Verbreitung von CD-Brennern nicht mehr zeitgemäß

    München (ots) - Die aktuellen Windows-Versionen unterstützen unter
Umständen die Verbreitung von Viren und CD-Trojanern. Das geht aus
einem aktuellen Bericht der PC-WELT (Ausgabe 6/01) hervor. Das
Problem: Wenn eine CD-ROM in das Laufwerk eingelegt wird, ruft das
Betriebssystem per Autorun-Funktion automatisch den Datenträger auf.
Was vom Anwender häufig als angenehm empfunden wird, kann für den
Rechner aber eine Gefahr darstellen: Die automatische Start-Funktion
öffnet dann auch ausführbare Dateien - die gängige Verbreitungsart
für Viren und Trojaner - im Hauptverzeichnis der CD, die mit
schädlichem Inhalt den Rechner manipulieren können.
    
    Die Autorun-Funktion wird von einer Windows-Voreinstellung
unterstützt. Um sich zu schützen bzw. den Mechanismus auszuschalten,
der möglichen Schädlingen Tür und Tor öffnet, muss der PC-Anwender
eine Option in der Registry verändern. Ein einfaches Programm auf der
aktuellen PC-WELT-Heft-CD hilft bei der Sicherung des Rechners.
    
    Den Autorun-Mechanismus gibt es seit Windows 95 - vor sechs Jahren
noch eine tolerierbare Eigenschaft, bei der jetzigen Verbreitung von
CD-Brennern allerdings bedenklich, so die PC-WELT.
    
    
ots Originaltext: PC-WELT
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