Hirsch Servo AG

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HIRSCH Servo AG: Erstes Halbjahr 2007/08 - EPS-Verarbeitung auf Wachstumskurs mit geringerem EBIT - Maschinenbau - Wandel zum Lösungsanbieter im Projektgeschäft - positiver Ausblick durch neue Produkte und n

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28.02.2008

Das erste Halbjahr 2007/08 Das erste Halbjahr der HIRSCH Servo Gruppe war geprägt von Umsatzwachstum sowie einem Rückgang des Betriebsergebnisses (EBIT) in der EPS-Verarbeitung und von einem saisontypisch schwachen Start im Maschinen- und Anlagenbau. Das EGT (Ergebnis vor Steuern) sank insgesamt auf minus 1,47 MEUR (Vorjahr: 2,05 MEUR). Der Umsatz konnte um 7% auf 47,3 MEUR (VJ: 44,3 MEUR) gesteigert werden.

Im Hauptgeschäftsfeld EPS-Verarbeitung konnten beide Bereiche (Verpackungen und Dämmstoffe) die Umsätze organisch erhöhen. Die im ersten Halbjahr erreichte 11%-ige Umsatzerhöhung im Verpackungsbereich reflektiert den allgemeinen Markttrend, da der Kapazitätsaufbau von Elektronik- und Weißwarenfertigungen in Osteuropa anhält. Im Dämmstoffbereich konnte entgegen der allgemein schwierigen Marktlage eine Umsatzerhöhung um 16% realisiert werden. Die im Oktober 2007 in Wroclaw abgebrannte Lagerhalle wurde bis Februar 2008 aufgebaut, der Schaden ist durch die Versicherung reguliert. Das EBIT sank im Halbjahr um 9% auf 1,8 MEUR (VJ: 2,0 MEUR). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte nach einem 17%-igen Rückgang des EBIT im ersten Quartal das EBIT im zweiten Quartal um 9% erhöht werden. Für das zweite Halbjahr wird eine weiterhin positive Entwicklung des EBIT erwartet, da die Kapazitätsauslastung steigen sollte und die vereinbarten Preiserhöhungen sowie Kostensenkungsmaßnahmen positiv wirken werden. Das EGT sank in Folge von Kursverlusten und höherer Zinsaufwendungen auf minus 0,06 MEUR (VJ: 2,05 MEUR). Der Umsatz des Hauptgeschäftsfeldes wurde auf 39,0 MEUR (VJ: 34,5 MEUR) gesteigert.

Das Geschäftsfeld Maschinen- und Anlagenbau soll im laufenden Geschäftsjahr den Wandel vom reinen Maschinenhersteller zum Lösungsanbieter im Projektgeschäft vollziehen. Nach dem Verkauf der ersten mobilen HIRSCH "Satellite Plants" im Geschäftsjahr 2006/07 sollen in diesem Jahr neben mehreren HIRSCH "Satellite Plants" die ersten Anlagen für die automatisierte Palettenproduktion verkauft werden.

Das Geschäftsfeld hatte mit 16% Umsatzrückgang einen saisontypisch schwachen Start. Nach einem extrem niedrigen Umsatz von 2,7 MEUR im ersten Quartal konnten im zweiten Quartal Umsätze von 5,5 MEUR realisiert werden. Für das zweite Halbjahr wird aufgrund des Auftragsstandes und der Vorbereitungen im Projektgeschäft mit einer guten Auslastung gerechnet. Das EBIT reduzierte sich auf minus 1,0 MEUR (VJ: 0,1 MEUR). Das EGT sank auf minus 1,23 MEUR (VJ: 0,00 MEUR). Der Rückgang des EGT resultiert aus gegenüber dem Vorjahr zusätzlichen Messe- und Zinsaufwendungen in Höhe von rund 0,5 MEUR und aus dem Rückgang des Umsatzes, der sich auf 8,2 MEUR (VJ: 9,8 MEUR) verringerte.

Das Ergebnis nach Steuern sank auf minus 1,1 MEUR (VJ: 1,7 MEUR), so dass sich

der  Bilanzgewinn  auf  13,0  MEUR  (30.6.2007:  15,3  MEUR)  reduzierte.  Die
Eigenkapitalquote sank im Ergebnis des jahresanteilig unterproportionalen EGT,
der    jahresanteilig     überproportionalen     Investitionen     und     der 

Dividendenzahlungen auf 24,3% (30.6.2007: 26,1%).

Im ersten Halbjahr wurde ein Cash Flow aus Betriebstätigkeit von 3,4 MEUR (VJ: -1,6 MEUR) realisiert.

Zum Stichtag 31.12.2007 beschäftigte die HIRSCH Servo Gruppe 714 Mitarbeiter (VJ: 595 Personen). Der Jahresdurchschnitt stieg auf 718 Personen (VJ: 570 Personen), wobei die Steigerung fast ausschließlich in der EPS-Verarbeitung erfolgte.

Im Berichtszeitraum investierte die HIRSCH Servo Gruppe 6,7 MEUR (VJ: 10,2 MEUR). Die Investitionen wurden zur Kapazitätserweiterung in der Slowakei, in Polen und im Maschinenbau zur Erfüllung der neuen Anforderungen aus dem Projektgeschäft eingesetzt. Rund 1 MEUR wurden zur Entwicklung einer Prototyplinie für die automatisierte Palettenproduktion verwendet.

Änderungen der im Jahresabschluss 2006/07 dargestellten Eventualschulden und Eventualforderungen sind nicht eingetreten.

Der Halbjahresbericht entspricht den Anforderungen des IAS 34. Weiters  wurden
die   gleichen   Bilanzierungs-   und   Bewertungsmethoden,   wie   für    den
Jahresabschlussbericht 2006/07 angewendet. 

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die zu einer anderen Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage geführt hätten.

Es erfolgte keine Prüfung des Halbjahresberichtes durch den Abschlussprüfer.

Ergebnis- und Umsatzentwicklung der Geschäftsfelder:

|                     |1. Halbjahr|1. Halbjahr|Veränderung|
|                     |  2006/07  |  2007/08  |   in %    |
|                     |  in MEUR  |  in MEUR  |           |
|EGT                  |2,05       |-1,47      |-          |
|EPS-Verarbeitung     |2,05       |-0,06      |-          |
|Maschinen- und       |0,00       |-1,23      |-          |
|Anlagenbau           |           |           |           |
|Sonstige Bereiche    | -         |-0,18      | -         |
|Umsatz               |44,3       |47,3       |+7         |
|EPS-Verarbeitung     |34,5       |39,0       |+13        |
|Maschinen- und       |9,8        |8,2        |-16        |
|Anlagenbau           |           |           |           |
|Sonstige Bereiche    | -         | 0,1       | -         |
|Mitarbeiter          |570        |718        |+26        |
|(Jahresdurchschnitt) |           |           |           |

Ausblick
Für das Gesamtjahr wird ein positives Ergebnis erwartet. Aufgrund des  Wandels
der  Aktivitäten  vom  reinen  Maschinenhersteller  zum   Lösungsanbieter   im
Projektgeschäft,  des  wesentlichen  Einflusses  dieser  Aktivitäten  auf  das
Konzernergebnis  und   der   deutlich   schwierigeren   Einschätzbarkeit   des
Projektgeschäftes wird die EGT-Prognose ausgesetzt. Das Management erwartet in
den kommenden  Monaten  deutlich  positive  Beiträge  von  Vorleistungen,  die
bereits zum Aufbau der neuen Geschäftsaktivitäten erbracht wurden.

Unabhängig   von   der   Stichtagsbetrachtung   zum   30.6.2008    wird    der
Wachstumsprozess  der  HIRSCH  Servo  Gruppe  konsequent  umgesetzt.  Im   gut
laufenden EPS-Dämmstoffbereich soll ab  Herbst  2008  ein  neues  Produkt  mit
interessantem Wachstumspotenzial eingeführt werden. Im EPS- Verpackungsbereich
sollte im kommenden Geschäftsjahr die Rentabilität durch zusätzliche  Aufträge 

und dadurch besserer Kapazitätsauslastung weiter steigen. Der Maschinenbau sollte unter anderem durch den Ausbau des Projektgeschäftes eine kontinuierlichere Auslastung erfahren. Die teilweise in der HIRSCH Servo Gruppe einzusetzenden Palettenanlagen sollten durch den Start der Palettenfertigung einen positiven Beitrag zur Wertsteigerung des Unternehmens leisten.

Zur Fortsetzung des Wachstumsprozesses und Vervollständigung unseres osteuropäischen Produktionsnetzwerkes ist ein Greenfield-Investment in Tschechien in Höhe von 10 MEUR für Verpackungen und Dämmstoffe geplant.

Der nächste Finanztermin ist der 30. Mai 2008 mit dem Bericht zum 3. Quartal 2007/08.

Ende der Mitteilung                               euro adhoc
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Rückfragehinweis:

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Promberger, Tel: 04277/2211-312,
Fax: 04277/2211-370, E-Mail: michaela.promberger@hirsch-gruppe.com,
www.hirsch-gruppe.com

*Die HIRSCH Servo Gruppe ist der EPS-Spezialist an der Wiener Börse mit
Produktionsstandorten in Österreich, Ungarn, Polen, Slowakei, Italien und
Rumänien. EPS-Produkte (EPS steht für expandierbares Polystyrol und ist besser
bekannt unter dem Markennamen Porozell®) unterstützen u.a.
Energieeinsparungsmaßnahmen und ermöglichen nachhaltiges und ökologiegerechtes
Wachstum. Die vielfältigen Anwendungsgebiete reichen von Verpackungen,
Technischen Formteilen, Gebäudeisolierungen, Systemplatten für
Fußbodenheizungen und Systembausteinen bis hin zu Thermozell® Leichtbeton-
Produkten und Transport-Paletten.

Branche: Verarbeitende Industrie
ISIN: AT0000849757
WKN: 907452
Index: WBI, ATX Prime
Börsen: Börse Berlin / Freiverkehr
Börse Stuttgart / Freiverkehr
Wiener Börse AG / Geregelter Freiverkehr
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