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Frauenquote für den Aufsichtsrat kann nur der Anfang sein - Sophia von Rundstedt: "Jetzt ist der Vorstand dran"

Berlin (ots) - 19. August 2015 - Nach der Frauenquote für Aufsichtsräte fordert die Karriereberaterin Sophia von Rundstedt eine ähnliche Regelung auch für Vorstände großer Unternehmen. "Jetzt ist der Vorstand dran", schreibt die Chefin des Beratungsunternehmens von Rundstedt in einem Gastbeitrag für das Wirtschaftsmagazin Capital (Ausgabe 9/2015, EVT 20. August). Die Frauenquote für den Aufsichtsrat könne nur der Anfang sein, mehr Frauen in Führungspositionen zu etablieren, so von Rundstedt.

Das neue Quoten-Gesetz, nach dem alle Unternehmen mit Mitbestimmung in Deutschland ab September dieses Jahres verpflichtet sind, Planzahlen für die Erhöhung des Frauenanteils in Aufsichtsrat, Vorstand und oberster Management-Ebene zu veröffentlichen, sei bereits "ein Schritt in die richtige Richtung". Eine Frauenquote im Vorstand wird laut von Rundstedt "dem Kulturwandel zusätzliche Dynamik verleihen und demonstrieren, wie wichtig es der Politik ist, dem demografischen Wandel gezielt die Stirn zu bieten". Es müssten mehr Rollenvorbilder an der Unternehmensspitze geschaffen werden, damit sich junge Frauen für eine solche Karriere auch begeistern lassen.

Das Beratungsunternehmen von Rundstedt ist eine der führenden Karriereberatungen in Deutschland und zählt nach eigenen Angaben rund 300 Mitarbeiter.

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Timo Pache, Chefredaktion 'Capital',
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