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80 Prozent der Entscheider-Elite bescheinigen gedruckten Zeitungen eine Zukunft: Nur 18 Prozent der Top-Entscheider glauben, dass Online-Informationen die gedruckte Zeitung verdrängen werden

Berlin (ots) - 73 Prozent machen sich Sorgen, dass die Finanzierung des Qualitätsjournalismus künftig nicht gesichert ist

Berlin, 18. November 2014 - Gedruckte Zeitungen sind für Deutschlands Top-Entscheider nach wie vor die wichtigste Informationsquelle zum aktuellen Geschehen. Wie das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Wirtschaftsmagazins 'Capital' (Ausgabe 12/2014, EVT 20. November) bei 496 Top-Entscheidern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung ermittelte, bevorzugen gut zwei Drittel der Befragten dieses klassische Medium. Dabei nutzen 43 Prozent der Spitzenkräfte aus dem "Capital-Elite-Panel" die Printausgabe, weitere fast 25 Prozent auch die Online-Version. Gut jeder Sechste setzt auf andere Online-Angebote.

Obwohl sich viele auch im Netz über das aktuelle Geschehen informieren, ist die überwältigende Mehrheit davon überzeugt, dass die gedruckte Zeitung Zukunft hat: 80 Prozent der Top-Entscheider erwarten, dass die Zeitung in der Zukunft auch in gedruckter Form eine große Rolle spielen wird. Lediglich 18 Prozent rechnen mit einer Verdrängung der gedruckten Version durch Online.

Fast drei Viertel (73 Prozent) sorgen sich aber darum, ob es künftig wegen der vielen Gratis-Angebote im Netz eine ausreichende finanzielle Basis für Qualitätsjournalismus geben wird.

------------------------------------- Das "Capital-Elite-Panel" ist Europas am prominentesten besetzte Führungskräfte-Umfrage. Das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) führt sie seit 1987 zwei Mal im Jahr für das Wirtschaftsmagazin 'Capital' durch. Unter den aktuell 496 befragten Top-Ent-scheidern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sind 70 Vorstände aus Konzernen mit mehr als 20.000 Beschäftigten sowie 18 Ministerpräsidenten und Minister und 22 Leiter von Bundesbehörden.

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Joachim Haack,
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