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80 Prozent der leitenden Angestellten fühlen sich gestresst: Zu hohe Arbeitsbelastung und Termindruck sind die Hauptgründe

Berlin (ots) - TK-Chef Jens Baas: "Du hast nie die größte Yacht. Dieses Spiel ist ein Scheißspiel."

Berlin, 20. März 2014 - Führungskräfte leiden deutlich mehr unter Stress als alle anderen Berufsgruppen. Das hat die Auswertung einer Stress-Studie der Techniker Krankenkasse ergeben, die dem Wirtschaftsmagazin 'Capital' (Ausgabe 4/2014) exklusiv vorliegt. So bezeichneten sich acht von zehn leitenden Angestellten als gestresst, fast jeder zweite Entscheider fühlte sich abgearbeitet. Als Hauptgründe für ihren Stress gaben sie eine zu hohe Arbeitslast (74 Prozent) und Termindruck (69 Prozent) an.

Der Chef der Techniker Krankenkasse Jens Baas hat in zahlreichen Führungspositionen seine eigenen Erfahrungen mit Stress gemacht. In einem Interview mit 'Capital' rät Baas allen Führungskräftenm, beruflich "nur das zu machen, worauf man Lust hat und was einem Spaß macht". Dann halte man auch Stress besser aus. Leider würden zu viele leitende Angestellte ihren Job nur wegen des Geldes und der Status-Symbole machen und darüber ausblenden, dass genau dieses Verhalten einen kaputt macht. "Den Wettbewerb um die längste Yacht und das dickste Auto kannst Du nie gewinnen. Du hast nie die größte Yacht. Dieses Spiel ist ein Scheißspiel", sagte Baas. Wesentlich sei, so Baas weiter, "den Stress nicht zu tabuisieren".

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Timo Pache, Redaktion 'Capital',
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