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‚Capital'-Interview mit dem Chef der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Friedrich Merz: Klare Absage an Präimplantations-Diagnose und Forschung an embryonalen Stammzellen

Köln (ots) - In der Gentechnik schlägt sich der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Friedrich Merz klar auf die Seite der Konservativen. In einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin ‚Capital' (Ausgabe 12/2001, EVT 31. Mai) erteilt Merz der sogenannten Präimplantationsdiagnose eine Absage: "Viele wollen bei schweren genetischen Defekten erlauben, dass Embryonen bei der künstlichen Befruchtung im Reagenzglas untersucht werden. Ich kann mich dem nicht anschließen." Beim Embryonenschutzgesetz sieht Merz keinen Änderungsbedarf. Genforscher fordern hier eine Liberalisierung der deutschen Gesetze. Merz: "Die In-Vitro-Befruchtung ist nur zulässig, um daraus Schwangerschaften bei der Frau entstehen zu lassen, von der die Eizelle stammt." Dass sich Mediziner von der Forschung an embryonalen Stammzellen Erfolge gegen unheilbare Krankheiten erhoffen, beeindruckt Merz nicht. Gegenüber ‚Capital' sagte er: "Ich glaube, dass ich alle Argumente kenne, die für die Forschung an embryonalen Stammzellen angeführt werden. Ich möchte darüber ohne Zeitdruck weiter sprechen und nachdenken dürfen. Bis jetzt überzeugen mich die Argumente nicht." ots Originaltext: Capital Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen: Ulrich von Lampe Redaktion ‚Capital' Tel. 0221/4908 290 Original-Content von: Capital, G+J Wirtschaftsmedien, übermittelt durch news aktuell

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