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'Capital'-Studie prognostiziert Wirtschaftskraft der 60 wichtigsten Regionen Deutschlands bis 2007:

Köln (ots) - München ist Boomtown Nummer eins / 'Capital': Düsseldorf platziert sich in punkto Wirtschaft auf Platz zwei vor Frankfurt, Heidelberg und Hamburg / Ballungszentren wachsen stärker als Gesamtwirtschaft / Neue Bundesländer fallen konjunkturell weiter zurück Die Stadt München wird bis zum Jahr 2007 die wirtschaftlich stärkste Region Deutschlands sein. Die Boomregion belegt nach einer jetzt vom Wirtschaftsmagazin 'Capital' vorgelegten Studie mit einem prognostizierten Wirtschaftswachstum von jährlich rund fünf Prozent und einem Zuwachs von 166.000 Arbeitsplätzen bis 2007 Platz eins als Wirtschaftsstandort unter den 60 wichtigsten deutschen Regionen. Gemessen an der Wirtschaftskraft verweist München die Städte Düsseldorf und Frankfurt mit weitem Abstand auf die Plätze zwei und drei. Dies ist das Ergebnis der exklusiv für das Wirtschaftsmagazin 'Capital' (Ausgabe 7/2001, EVT 22. März) erstellten Studie des Bad Homburger Wirtschaftsforschungsinstituts Feri. Auf Rang vier und fünf platzierten sich Heidelberg und Hamburg. Technik-Zentren wie Darmstadt (Platz sechs) und Aachen (Platz acht) schafften ebenfalls den Sprung unter die Top 10, ebenso wie die westdeutsche Medien-Hochburg Köln (Platz sieben). Auch für die Städte Karlsruhe und Stuttgart ist die wirtschaftliche Zukunft rosig: Sie belegten Platz neun und zehn. Das Ranking liefert erstmals detaillierte Prognosen, wie sich die Wirtschaftskraft der 60 wichtigsten deutschen Städte bis zum Jahr 2007 entwickeln wird. In die Gesamtbewertung gingen die vier zentralen Wirtschaftsindikatoren Wirtschaftsleistung, Arbeitsplätze, Bevölkerung und Kaufkraft pro Kopf ein, die in der Gesamtbewertung je nach Bedeutung unterschiedlich gewichtet wurden. Betrachtet wurde, wie sich diese Indikatoren zwischen 1998 und 2007 verändern. Die Großstädte sind der 'Capital'-Studie zufolge Motor für Wachstum und Jobs und gewinnen gegenüber dem Land an Stärke. So legen die 60 untersuchten Regionen zwischen 1998 und 2007 um 34 Prozent zu - gegenüber 27 Prozent in der Gesamtwirtschaft. Damit widerlegt die Studie das Bild der Stadt als Problemzone. Unter den Top 10 konnten sich mit Düsseldorf, Köln und Aachen nach dem 'Capital'-Städtetest gleich drei nordrhein-westfälische Boomtowns platzieren; unter den ersten 20 waren es insgesamt sechs. Damit unterstreicht Nordrhein-Westfalen seine Position als wirtschaftsstarkes Bundesland. Kellerkinder unter den deutschen Städten sind Magdeburg, Kaiserslautern und Siegen: Sie wachsen im Vergleich zu den Spitzenstädten nicht einmal halb so schnell. Auch in den ostdeutschen Bundesländern stottert der Konjunkturmotor: Von den zehn Letztplatzierten in der Feri-Rangliste liegen sieben in den neuen Bundesländern, unter ihnen Schwerin (Platz 57), Chemnitz (Platz 56) und Rostock (Platz 54). Nicht einmal die ostdeutsche Technologiehochburg Jena schafft den Sprung unter die ersten 40. Die Carl-Zeiss-Stadt ist dennoch die wachstumsstärkste in den neuen Bundesländern. Schuld an dem Rückstand der Neuen Bundesländer ist vor allem die zusammengebrochene Industrie. Die Erblast des Ostteils macht auch der Hauptstadt zu schaffen: Berlin liegt abgeschlagen im unteren Viertel des Rankings auf Platz 47 hinter Tübingen, Göttingen und Jena. 'Capital' hat Erfolgsrezepte herausgefiltert, die Städte zu Boomregionen machen. Beim Sieger München stimmen Branchenmix und Lebensqualität und verhelfen der Stadt so zum Wirtschaftsstandort Nummer eins in Deutschland. Wie keine andere hat es die bayerische Landesmetropole geschafft, erst die Elektrotechnik, dann die Informationstechnologie und jetzt die Biotechnologie anzusiedeln und dadurch die Wirtschaft anzukurbeln. Ein eigenes Städteprofil wie bei der Finanzmetropole Frankfurt oder der Werbestadt Düsseldorf hilft ebenfalls, die Branchen am Ort zu konzentrieren. Weitere Erfolgsfaktoren, die das Wirtschaftswachstum positiv beeinflussen, sind laut 'Capital' der Faktor Forschung wie in der Wissenschafts-Stadt Darmstadt und moderne Verwaltungen, die ihren Bürgern beispielsweise ausreichend Kindergartenplätze anbieten. Das Ranking kann als Tabelle bei PubliKom Kommunikationsberatung GmbH, Tel. 040/39 92 72-0 oder per Mail awenk@publikom.com angefordert werden. Folgende Städte wurden getestet (Rang/Stadt): 8. Aachen, 25. Augsburg, 22. Bamberg, 47. Berlin, 27. Bielefeld, 39. Bochum, 16. Bonn, 37. Braunschweig, 32. Bremen, 56. Chemnitz, 6. Darmstadt, 24. Dortmund, 48. Dresden, 53. Duisburg, 2. Düsseldorf, 51. Erfurt, 12. Essen, 3. Frankfurt, 23. Freiburg, 40. Gießen, 45 Göttingen2, 55. Halle/Saale, 5. Hamburg, 18. Hannover, 4. Heidelberg, 41. Hildesheim, 46 Jena, 59. Kaiserslautern, 9. Karlsruhe, 31. Kassel, 43. Kiel, 33. Koblenz, 7. Köln, 36. Krefeld, 49. Leipzig, 38. Lübeck, 14. Ludwigshafen, 60. Magdeburg, 17. Mainz, 30. Mannheim, 1. München, 20. Münster, 13. Nürnberg, 35. Oldenburg, 34. Osnabrück, 26. Passau, 52. Potsdam, 15. Regensburg, 19. Rosenheim, 54. Rostock, 42. Saarbrücken, 57. Schwerin, 58. Siegen, 10. Stuttgart, 50. Trier, 44. Tübingen, 29. Ulm, 11. Wiesbaden, 28. Wuppertal, 21. Würzburg ots Originaltext: Capital Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen: Claudio de Luca, Redaktion 'Capital' Tel 0221/4908-227, Fax 0221/4908-594 Original-Content von: Capital, G+J Wirtschaftsmedien, übermittelt durch news aktuell

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