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Einfamilienhäuser: Nebenkosten steigen auf durchschnittlich 7.200 Mark - 600 Mark mehr als im Jahr 2000
,Capital': Größter Schub seit 20 Jahren

    Köln (ots) - Die Nebenkosten für ein Einfamilienhaus steigen im
Schnitt auf 7.200 Mark an. Das sind rund 600 Mark mehr als in der
vorigen Abrechnunsperiode (Juli 1999 - Juni 2000). Damit müssen
Eigenheim-Besitzer den größten Nebenkosten-Schub der letzten 20 Jahre
verkraften. Das hat das Wirtschaftsmagazin ,Capital' errechnet. Wie
die Zeitschrift in ihrer am Donnerstag erscheinenden Ausgabe (Nr.
1/2001, EVT 28.12.2000) berichtet, ist die Explosion der Heizkosten
ausschlaggebend für den Kostenanstieg. Die Preise für Leistungen wie
Wasser, Abwasser, Strom, Steuern und Versicherungen steigen
demgegenüber kaum.
    
    Gas-Nutzer können der Teuerung nicht ausweichen. Öl-Kunden, die im
Sommer 2000 ihren Jahresbedarf bunkerten, kommen weit günstiger
davon. Experten erwarten, dass der Preis für Heizöl im Laufe des
Jahres 2001 sinkt. Beim Gas hingegen könnten im Februar und April
zwei weitere Tarifanhebungen ins Haus stehen. Grund: Der Gaspreis ist
an den Ölpreis gekoppelt und reagiert mit rund einem halben Jahr
Verzögerung auf die Teuerungswellen beim Rohöl im Herbst 2000.
Entsprechend lange dauert es laut ,Capital', bis Gas wieder günstiger
wird. Insgesamt stieg der Preis für Gas seit 1980 stärker als der für
Öl. Öl liefere die Wärme billiger als Gas, so die Experten.
Allerdings sind Öl-Anlagen teurer als Gasgeräte.
    
    
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