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Studie: Bis 2005 rund 1,9 Millionen neue Jobs für qualifizierte Fachkräfte ,Capital': Im medizinischen Bereich, den Beratungsberufen, den Hightech-Branchen sowie im Handel sind die Jobzuwächse am höchsten

Köln (ots) - In Deutschland werden bis zum Jahr 2005 rund 1,9 Millionen neue Arbeitsplätze für qualifizierte Fachkräfte entstehen. Besonders Arbeitnehmer aus medizinischen Berufen, dem Groß- und Einzelhandel, dem Hightech-Bereich sowie Berater und Ingenieure blicken einer weiter wachsenden Nachfrage auf Unternehmensseite entgegen. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin ,Capital' in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe (Nr. 1/01, EVT 28.12.2000). Danach prognostiziert eine Studie des Bad Homburger Feri-Instituts, dass der Bedarf in Personal intensiven Branchen, insbesondere im Dienstleistungssektor deutlich über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre liegen wird. Fachkräfte, Ein- und Umsteiger profitieren von steigenden Gehältern und einer wachsenden Auswahl von Jobangeboten. Allein im nächsten Jahr sollen auf Grund der stabilen Konjunkturlage nach Expertenmeinung insgesamt rund 440.000 neue Stellen entstehen. Dabei berücksichtigt die Prognose noch nicht den Beschäftigungseffekt durch den geplanten Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit. Das neue Gesetz bringt voraussichtlich 470.000 weitere Vollzeitstellen, berichtet ,Capital'. Medizinische Praxen entwickeln sich nach der Feri-Studie in den nächsten fünf Jahren zur Jobmaschine Nummer eins: Hier werden rund 149.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Im Groß- und Außenhandel kommen bis 2005 rund 107.000 neue Stellen hinzu, bei den Vermögensberatern wird es etwa 86.000 neue Arbeitsplätze geben. Der Bedarf für Unternehmensberater wächst um 48.000 Arbeitskräfte, in Architektur- und Ingenieurbüros finden 45.000 neue Angestellte einen Job. Hoch wird der Bedarf außerdem bei den Gebäudereinigern (+36.000 weitere Arbeitsplätze) sowie in den Bereichen Sozialwesen/Heim (+35.000), Kultur/Unterhaltung (+35.000), Steuerberatung (+33.000) und Fernmeldedienste (+28.000) ausfallen. Besonders prekär ist die Situation derzeit in den Ingenieursberufen. Nach einer Umfrage des Zentralverbands der Elektroindustrie (ZVEI) bei 1.400 Unternehmen liegt der Bedarf allein in der Elektro-Branche bei jährlich 13.000 Ingenieuren. Nur 8.000 Absolventen verlassen pro Jahr die Universitäten. ots Originaltext: Capital Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen: Wolfgang Zdral, ,Capital'-Büro München Tel. 089/15 78 09 80 Original-Content von: Capital, G+J Wirtschaftsmedien, übermittelt durch news aktuell

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