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Wohneigentum in München, Stuttgart und Düsseldorf am teuersten
"Capital": Experten rechnen im nächsten Jahr mit deutlichem Anstieg der Preise für Wohnimmobilien

    Köln (ots) - Wohneigentum wird im kommenden Jahr in München,
Stuttgart und Düsseldorf im Vergleich zum übrigen Bundesgebiet am
teuersten sein. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin "Capital" in
seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe (Nr. 1/01, EVT 28.12.2000)
unter Berufung auf eine Studie des Bad Homburger Feri-Instituts.
Danach liegt München im Jahr 2001 mit einem durchschnittlichen
Quadratmeterpreis von 7.645 Mark für eine Eigentumswohnung an der
Spitze, gefolgt von Stuttgart (7.572 Mark) und Düsseldorf, wo im
Schnitt 6.174 Mark für den Quadratmeter bezahlt werden müssen. Bei
den Preisen für Einfamilienhäuser ist Stuttgart Spitzenreiter: Für
ein frei stehendes Eigenheim zahlen Käufer dort durchschnittlich 2,1
Millionen Mark, in München sind es 2,0 Millionen und in Frankfurt 1,3
Millionen Mark. Mieter blättern in der bayerischen Landeshauptstadt
mit 25,90 Mark pro Quadratmeter am meisten für ihre Wohnung hin. In
Stuttgart sind es im Schnitt 22,30 Mark und in Düsseldorf 21,- Mark.
    
    Schnäppchen hingegen sind im kommenden Jahr in einigen
Mittelstädten zu haben: So werden in Oldenburg (2.668 Mark pro
Quadratmeter) und Kaiserslautern (2.743 Mark) die Durchschnittspreise
für Eigentumswohnungen am niedrigsten sein. Wer ein Einfamilienhaus
sucht, sollte sich in Magdeburg (348.000 Mark), Schwerin (Kaufpreis
im Schnitt 412.000 Mark) oder Halle/Saale (440.000 Mark) umschauen.
Allerdings sind an diesen Orten keine nennenswerten Wertzuwächse zu
erwarten. Mieter kommen in Bamberg am günstigsten davon (10,80 Mark
pro Quadratmeter), sowie in Passau (11,40 Mark) und in Koblenz (11,70
Mark).
    
    Für die Entwicklung der Immobilienpreise gilt: Die Wertsteigerung
fällt dort am höchsten aus, wo Immobilien heute schon am teuersten
sind. Über die höchsten Wertzuwächse im Vergleich zum Jahr 2000
dürfen sich Einfamilienhaus-Besitzer in München (+10,9 Prozent), Köln
(+10,6 Prozent), Nürnberg (+10,0 Prozent), Frankfurt/M. (+9,9
Prozent) und Mannheim (+9,5 Prozent) freuen. Verantwortlich für den
Preisauftrieb ist laut "Capital" vor allem die Steuerreform, die
Arbeitnehmern ab 2001 höhere Nettoeinkommen beschert. Hinzu kommt das
günstige Zinsniveau, das im langjährigen Vergleich rund ein Prozent
unter dem Durchschnitt liegt. Parallel ist die Zahl der
Baugenehmigungen seit Jahren rückläufig, wodurch attraktive Objekte
in den Großstädten jetzt rar werden.
    
    
ots Originaltext: "Capital"
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Für Rückfragen:
Markus Gotzi, Redaktion "Capital"
(ab 27.12.2000) Tel. 0221/4908-423

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