Capital, G+J Wirtschaftsmedien

Wertpapiergeschäfte können beim Steuerberater teuer werden
Häufige Umschichtungen des Aktien-Depots verursachen bei der Steuererklärung hohe Gebühren

Köln (ots) - Ein bisher kaum bekannter Passus in der Gebührenverordnung für Steuerberater kann bei häufigen Wertpapiergeschäften teuer werden. Nach einem Bericht des Wirtschaftsmagazins ,Capital' (Ausgabe 24/2000) können mehrfache Wertpapiergeschäfte im Laufe eines Jahres bei der Steuererklärung Gebühren von mehreren tausend Mark verursachen. Grund dafür ist die Gebührenordnung, nach der der Steuerberater bei Spekulationsgeschäften als Grundlage für die Gebühr den An- oder Verkaufspreis der Wertpapiere ansetzen kann. So können bereits für einen einzigen Verkauf im Wert von 100.000 Mark pro Jahr bis zu 1.275 Mark Honorar fällig werden. Das Magazin 'Capital' weist daraufhin, dass das Honorar bezahlt werden muss, ganz gleich, ob ein minimaler Überschuss oder auch ein Verlust bei dem Wertpapiergeschäft entstanden ist. Deshalb rät 'Capital' allen Aktionären mit dem Steuerberater vorab das Honorar zu vereinbaren, um sich unliebsame Überraschungen zu ersparen. Auch Vorarbeiten wie das Vorsortieren der Abrechnungen verhindert die maximal mögliche Gebühr. So würden die Kosten beispielsweise für ein Aktiengeschäft im Wert von 20.000 Mark von 283,50 auf 94,50 Mark reduziert. ots Originaltext: Capital Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen: Robert Kracht, Redaktion 'Capital', Tel. 0221/4908-273 Original-Content von: Capital, G+J Wirtschaftsmedien, übermittelt durch news aktuell

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