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Hugo Boss will über mehr eigene Läden und vor allem in China wachsen: Freundlicheres Marktumfeld erst 2011
20 bis 30 neue Shops pro Jahr in China

Hamburg (ots) - 20. Januar 2010 - Der Modekonzern Hugo Boss konzentriert sich im Verkauf seiner Marken künftig voll auf eigene Läden - und auf China. Vor allem in den Schwellenländern werde Boss "über eigene Läden deutlich zügiger wachsen als über die Belieferung von Handelspartnern", sagte Boss-Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin 'Capital' (Ausgabe 2/2010, EVT 21. Januar). "Selbst in einigen Regionen Amerikas kämen wir ohne eigene Shops nicht weiter", so Lahrs. In China werde Boss deutlich mehr investieren als geplant. Lahrs: "Zur Zeit haben wir 90 Geschäfte in der Region. Pro Jahr sollen 20 bis 30 neue Shops hinzukommen." Zudem sieht der Boss-Chef Nachholbedarf bei der Profitabilität des Modekonzerns. Hugo Boss habe "in der Tat Nachholbedarf in der Verbesserung der Gewinnmarge". Es sei aber unrealistisch, in Krisenzeiten Renditesprünge zu erwarten. Lahrs rechnet "erst 2011 wieder mit einem freundlicheren Marktumfeld, und zwar für das komplette Jahr". Helfen soll bei der Verbesserung der Gewinnmarge die Luxus-Linie Boss Selection. Sie soll den Planungen zufolge in drei bis fünf Jahren mehr als fünf Prozent zum Umsatz beisteuern. Dazu will Lahrs deren Kreation und Vertrieb auf eine eigene Basis am Stammsitz in Metzingen stellen. Pressekontakt: Birgit Dengel, Redaktion G+J Wirtschaftsmedien, Tel. 040/31 990-01, E-Mail: dengel.birgit@guj.de Original-Content von: Capital, G+J Wirtschaftsmedien, übermittelt durch news aktuell

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