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Energiebedarf einer Wohnung bestimmt bei Verkauf oder Vermietung immer mehr den Preis
Umfrage unter Immobilienmaklern zeigt Preisabschläge von bis zu 20 Prozent

Köln (ots) - 22. Oktober 2008 - Kaum wird der Energieausweis für Wohngebäude Pflicht, ändert sich auch die Marktlage für Hausbesitzer gründlich. Wer nicht in die Wärmedämmung seines Hauses investiert, muss nach einer exklusiven Umfrage unter 900 Immobilienmaklern, die das größte deutschsprachige Immobilien-Portal ImmobilienScout24 für das Wirtschaftsmagazin 'Capital' (Ausgabe 14/2008, EVT 23. Oktober) durchgeführt hat, mit Wertverlusten rechnen. Mehr als die Hälfte der Makler gab an, dass das Thema Energiebedarf schon heute für Kunden eine zentrale Rolle spielt. So feilschen potenzielle Käufer oder Mieter vehement um Preissenkungen, wenn ein Gebäude bei den Energiewerten mäßig oder schlecht abschneidet. Fast ein Viertel der Befragten erklärte, dass Hausbesitzer in diesem Fall immer Preiszugeständnisse machen müssen. Knapp 93 Prozent der Immobilienfachleute sind überdies überzeugt, dass die Entwicklung sich weiter zuspitzen wird, wenn der Energieausweis ab 1. Januar 2009 für sämtliche Wohnhäuser bei Neuvermietung oder Verkauf vorgelegt werden muss. Die Preisabschläge taxieren viele Makler mit zehn bis 20 Prozent des Wertes, den Hausbesitzer als Kauf- oder Mietpreis ansetzen. Für ImmobilienScout24-Geschäftsführer Martin Enderle ist das nicht überraschend: "Wir spüren die Entwicklung schon seit Monaten auf unserem Portal. Zunehmend machen Inserenten von der Möglichkeit Gebrauch, Details über die Energiebilanz ihres Gebäudes anzugeben. Wer einen vorteilhaften Energieausweis vorweisen kann, nutzt dies zur Werbung für sein Objekt." Pressekontakt: Daniela Eckstein, Redaktion 'Capital', Tel. 0221/4908-225, E-Mail: eckstein.daniela@capital.de Original-Content von: Capital, G+J Wirtschaftsmedien, übermittelt durch news aktuell

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