Verband der Diagnostica-Industrie e.V.

Lieferengpässe bei Milzbrand-Diagnosemitteln

Frankfurt/M. (ots) - Die Anschläge mit Milzbrand-Erregern haben in Deutschland zu Lieferengpässen bei Diagnostika geführt, die zum Nachweis der Erreger im Blut benötigt werden. Die Nachfrage nach industriell hergestellten Diagnostika habe sich ab Mitte September schlagartig mehr als verdoppelt, teilte der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) heute (31.) in Frankfurt mit. Die Hersteller hätten nicht mehr alle Bestellungen erfüllen können. Um eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen, seien sie gezwungen gewesen, die Zuteilungen an die einzelnen Labors zu rationieren und ihre eisernen Reserven anzugreifen. Inzwischen haben die Hersteller - so VDGH-Geschäftsführer Dierk Meyer-Lüerßen - ihre Produktion erhöht, so dass die Versorgung der ärztlichen Labors ab nächster Woche wieder reibungslos möglich sei. Die Arbeitsmöglichkeiten der ärztlichen Labors sei bisher nicht durch die Lieferengpässe eingeschränkt gewesen. Der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) vertritt als Wirtschaftsverband die Interessen von circa 80 Unternehmen. Sie stellen diagnostische Systeme für das ärztliche Labor zur Diagnose menschlicher Krankheiten her. Die Unternehmen erwirtschaften in Deutschland einen Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro im Jahr. ots Originaltext: VDGH Verband der Diagnostica-Industrie e.V. Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen an: VDGH Verband der Diagnostica-Industrie e.V. Thomas Postina, Pressesprecher Telefon: 069/24 27 85 65 Telefax: 069/23 66 50 E-Mail:vdgh@vdgh.de Original-Content von: Verband der Diagnostica-Industrie e.V., übermittelt durch news aktuell

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