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COMPUTERWOCHE: Nach Pannenserie Ende letzten Jahres muss das Unternehmen "weiterhin verschiedene Defizite" einräumen
Trotz der Server-Ausfälle rührt Strato kräftig die Werbetrommel

München (ots) - Kunden des Berliner Web-Hosters Strato AG beschweren sich erneut über massive Performance-Probleme Die Strato AG befindet sich erneut in Schwierigkeiten: Nachdem der Berliner Web-Hoster seinen Kunden bereits Ende letzten Jahres eine beispiellose Pannenserie beschert hat, beschweren sich nun erneut viele Kunden über massive Performance-Probleme. Das berichtet die Fachzeitschrift COMPUTERWOCHE in ihrer am Freitag erscheinenden Ausgabe und ab Donnerstag in einem Online-Special unter www.computerwoche.de. Eine Reihe von Kunden klagt demzufolge über Totalausfälle ihrer Homepages, verzögerten Empfang von E-Mails und nie eintreffende Logfiles sowie unzureichende Service-Leistungen: "Das Einzige, was bei Strato nicht auf sich warten lässt, ist die Lastschrift für die Gebühren", bemerkt ein resignierter Kunde. Der Karlsruher Internet-Dienstleister Xlink, der der Strato AG die technische Infrastruktur zur Verfügung stellt, gab die Schwierigkeiten zu. Der Xlink-Firmensprecher Thilo Hoys räumte gegenüber der COMPUTERWOCHE "weiterhin verschiedene Defizite" ein, die mit dem starken Wachstum Stratos zusammenhingen. Laut Hoys kommen täglich 2.000 Neukunden hinzu, und nach Angaben eines Strato-Sprechers verwaltet der Web-Hoster mittlerweile fast 700.000 Domains. Wie die COMPUTERWOCHE weiter berichtet, wird es verärgerten Kunden schwer fallen, die Strato AG für nicht erbrachte Leistungen haftbar zu machen: Den Ausfall des Services nehmen sie durch das Akzeptieren der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) in Kauf: Darin verspricht das Unternehmen eine Verfügbarkeit von "in der Regel 99 Prozent" - das impliziert eine Nicht-Verfügbarkeit von knapp 90 Stunden im Jahr. Zudem haften die Berliner laut ihrer AGB nicht für Datenausfälle. Viele Kunden fühlen sich darüber hinaus durch die Aktivitäten der Strato AG provoziert, die trotz der Ausfälle weiterhin stark die Werbetrommel rührt. Ein Provider-Wechsel, den viele Strato-Kunden anpeilen, gestaltet sich schwierig: Bei einigen Antragsstellern dauerte es bis zu acht Wochen, bis ihr Wechselantrag vollständig bearbeitet war. ots Originaltext: Computerwoche Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen: Frank Niemann Redaktion "Computerwoche" Tel. 089/360 86-227 fniemann@computerwoche.de Original-Content von: IDG Computerwoche, übermittelt durch news aktuell

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