

Wirtschaftsminister Rainer Brüderle besucht Nationalstadion in Warschau
Der Minister tauscht sich auch mit deutschen Unternehmen in Polen aus (mit Bild)
Warschau / Eching (ots) - Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle besuchte im Rahmen seines eintägigen Besuches in Warschau am Mittwoch das im Bau befindliche Nationalstadion. Es wird das neue Wahrzeichen der polnischen Hauptstadt und Austragungsort des Eröffnungsspiels der Fußball-Europameisterschaft am 8. Juni 2012 sein.
Brüderle zeigte sich von dem deutsch-polnischen Gemeinschaftsprojekt beeindruckt: Beim Bau der 55.000 Zuschauer fassenden Sportstätte ist der Spezialist für Stadionbauten ALPINE Bau Deutschland AG Konsortialführer. Partner ist das polnische Unternehmen Hydrobudowa. Der Entwurf stammt aus den deutschen Architekturbüros J. S. K, gmp und SBP. "Der Bau des Nationalstadions von Warschau ist ein Beispiel für die hervorragende deutsch-polnische Zusammenarbeit. Hier entsteht eine der weltweit modernsten Sportarenen", erklärte der ALPINE-Vorstandsvorsitzende Karsten Hell.
Eine besondere Funktion: Das leicht und elegant anmutende Fußballstadion ist auch in eine Leichtathletik-Sportstätte umrüstbar. Das Spielfeld wird hierfür auf die Höhe des Mittelranges angehoben. Ein mobiles Membran-Innendach schützt zusammen mit der festen Dachkonstruktion den gesamten Innenbereich vor Niederschlägen und Wind. Im Tag- und Nachteinsatz arbeiten rund 2000 Mitarbeiter am Bau des Stadions. ALPINE errichtet derzeit auch die zwei EM-Stadien in Posen und Danzig sowie die Arena des EM-Ersatzspielorts Krakau.
ALPINE Bau Deutschland AG
Seit 1989 ist die ALPINE Bau Deutschland AG in allen Sparten des Baugeschehens tätig: Hochbau, Verkehrswege- und Brückenbau, Tunnel- und Spezialtiefbau gehören ebenso zum Leistungsspektrum wie Kraftwerksbau, Sportstätten- und Wasserbau sowie der schlüsselfertige Ausbau, der Bauunterhalt und Sanierung. Die ALPINE Bau Deutschland AG, mit über 1.200 Mitarbeitern in Deutschland, Polen, Russland und V.A.E. ist ein Unternehmen der ALPINE Bau GmbH mit Sitz in Salzburg. Seit 2006 ist ALPINE im mehrheitlichen Besitz des spanischen, börsennotierten Baudienstleistungsunternehmens FCC (Fomento de Construcciones y Contratas, S.A.).
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