Pioneer Medical Devices

Neues Tracking-System reduziert Risiko für Krankenhausinfektionen / Mangelnde Händehygiene ist eine der Hauptursachen für nosokomiale Infektionen

3/4.Dezember 2014, 6. Beschaffungskongress der Krankenhäuser, Wegweiser. Robert Schrödel, Vorstand Pioneer Medical Devices AG. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/80842 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Pioneer Medical Devices"

Berlin (ots) -

   Dokumentations- und Trackingsystem erhöht die Compliance 

Pioneer Medical Devices hat auf dem Beschaffungskongress für Krankenhäuser am 3. und 4. Dezember in Berlin ein Dokumentations- und Trackingsystem zur Verbesserung der Händehygiene in Krankenhäusern vorgestellt. Hintergrund ist, dass nach wissenschaftlichen Untersuchungen die Compliance der Händehygiene in deutschen Krankenhäusern bei nur etwa 40 Prozent liegt. Hygieneexperten schätzen, dass rund ein Drittel der jährlich rund 1.000.000 nosokomialen Infektionen vermeidbar wäre. Die Händedesinfektion spielt dabei eine Schlüsselrolle, denn Krankenhauskeime werden häufig über die Hände übertragen. Kampagnen und Flyer seien gut und schön, hätten aber unterm Strich an der hohen Zahl der Krankenhausinfektionen nichts verändert. Deshalb benötigen wir automatisierte Erinnerungsfunktionen, um trotz des enormen Zeitdrucks in Krankenhäusern eine Verbesserung erzielen zu können.

Mitarbeiter werden automatisch erinnert, wenn sie die Händedesinfektion vergessen

Abhilfe soll jetzt eine innovative Technologie schaffen. Das von Pioneer Medical Devices angebotene System Sancura® ist in der Lage, die Händedesinfektion von Krankenhausmitarbeitern in kritischen Bereichen wie Untersuchungsräumen oder Krankenzimmern anonymisiert zu erfassen - und verfügt über eine Erinnerungsfunktion. In Echtzeit wird dokumentiert, wie viel Zeit vom Betreten des Raumes bis zur Händedesinfektion vergeht. Außerdem wird die Menge des Desinfektionsmittelverbrauchs erfasst. Sollte die Desinfektion nicht innerhalb eines definierten Zeitraums erfolgen, erhält der Mitarbeiter ein Erinnerungssignal über einen Pager oder sonstige Sendeeinheit. Über die genauen Parameter entscheidet natürlich der zuständige Krankenhausangestellte.

"Das System hilft, die Compliance zur Händedesinfektion nachhaltig zu verbessern und wird langfristig dazu beitragen, die Zahl der Krankenhausinfektionen zu senken", bekräftige Schrödel bei der Auftaktpodiumsdiskussion im Humboldt Carré. Durch eine lückenlose Dokumentation erhalte das Krankenhaus nicht nur mehr Transparenz, sondern auch mehr Rechtssicherheit. "Wenn Sie Zeit und Ort der Händedesinfektion nachweisen können, reduziert sich im Streitfall das Haftungsrisiko für die Krankenhausleitung", meinte Schrödel. Er räumte allerdings ein, dass es insbesondere von Betriebsräten noch erhebliche Vorbehalte gegen das Tracking-System gebe und weitere Überzeugungsarbeit nötig wäre.

Nosokomiale Infektionen verursachen insgesamt mehr als 1,5 Millionen Euro Mehrkosten pro Jahr und Intensivstation

Da das Thema Krankenhaushygiene ein Dauerbrenner ist, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis ein Umdenken hin zu Unterstützungssystemen stattfindet. Nicht zuletzt weil die Öffentlichkeit immer stärker nach vergleichenden Klinikhygienedaten verlangt und die Kosten für nosokomiale Infektionen immens sind, steigt der Druck auf die Kliniken, sich im Hinblick auf Transparenz zu verbessern. Robert Schrödel: "Menschen geben ihre intimsten Daten auf Google und Facebook preis, weigern sich aber die Handhygiene anonymisiert dokumentieren zu lassen. Ich denke, diesen Anachronismus wird sich auf Dauer keine Klinik mehr leisten können."

Die Pioneer Medical Devices AG versorgt seit vielen Jahren Krankenhäuser, Medizinische Versorgungszentren und Spezialpraxen mit innovativen Medizinproduktelösungen, die vom Produkt-Tracking, über die Spezialaufbereitung und Just-in-time-Belieferung bis hin zur Finanzierung reichen. Das Unternehmen versteht sich als der führende Highend-Spezialist für Kosteneinsparungen bei medizinischen Leistungserbringern, die gleichzeitig ihre Leistung und Qualität steigern möchten.

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