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absatzwirtschaft-Studie Marketing Information Provider 2002
Der gekaufte Erfolg

    Düsseldorf (ots) - Im Umgang mit dem Kunden fallen zahlreiche
Informationen über seine Wünsche und sein Verhalten an. Doch diese
Daten reichen häufig nicht für eine individuellere Ansprache aus.
Externe Kundendaten sind von so genannten Marketing Information
Providern (MIP) hinzu zu kaufen. Die Studie MIP 2002 macht diesen
Markt erstmalig transparent.
    
    Die Spanne der Anzahl der Informationen, die Unternehmen über ihre
Kunden speichern, ist sehr breit, wie eine Befragung der Katholischen
Universität Eichstätt-Ingolstadt und des Fachmagazins
absatzwirtschaft bei 87 großen produzierenden Unternehmen und
Dienstleistern zeigt. Ein Drittel der Unternehmen speichert lediglich
bis zu 15 Merkmale pro Kunde. Auffallend ist dabei, dass ein Großteil
der Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe nur relativ wenige
Merkmale (bis 49) pro Kunde pflegt. Spitzenreiter sind Unternehmen
aus dem Banken- und Versicherungsbereich, die bis zu 1500 Merkmale
pro Kunde erfassen.
    
    Wer die Beziehungen zu seinen Kunden individuell gestalten will,
braucht tief reichende Informationen über die Bedürfnisse und das
Verhalten seiner Kunden. Im Rahmen aktueller Geschäfte fallen zwar
schon zahlreiche Informationen an, doch reichen sie zumeist nicht
aus, den Kunden in seiner ganzen Vielfalt zu verstehen. Wem die
eigenen Informationen nicht reichen, der kann mit Hilfe von Marketing
Information Providern seine Datenbank durch zugekaufte oder gemietete
Informationen über Lebensstil oder Wohnumfeld der Kunden anreichern.
Ein Investment, das dem Ziel einer individuelleren Kundenansprache
und natürlich auch einer Reduzierung von Streuverlusten dient.
    
    Dieser Aufwand für die Datenanreicherung eigener Kundendaten
scheint sich zu lohnen. "Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen,
die ihre Responsequoten messen, haben bei einer
zielgruppenspezifischen Direktmarketingaktion nach der
Datenanreicherung höhere Responsequoten im Vergleich zu früheren
Aktionen erzielt", resümiert Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Klaus
D. Wilde von der KU Eichstätt-Ingolstadt die Ergebnisse der
Anwenderbefragung. Erschreckend findet dagegen Christoph Berdi,
Chef-Redakteur der absatzwirtschaft, dass über ein Drittel der
Anwender die Veränderung der Responsquoten gar nicht misst.
"Angesichts der nicht unerheblichen Kosten für die externe
Datenanreicherung sind Kosten/Nutzen-Analysen dringend
durchzuführen", empfiehlt der Marketingexperte.
    
    Die gemeinsame Studie "Marketing Information Provider:
Professionelle Qualifizierung Ihrer Datenbanken" der Katholischen
Universität Eichstätt-Ingolstadt und der absatzwirtschaft gibt einen
Überblick über 15 große Marketing Information Provider. Der
Marktüberblick bringt Orientierung in diesen Markt und erleichtert
die Vorauswahl geeigneter Anbieter. Abgerundet wird die Studie durch
eine Anwenderbefragung zum derzeitigen Stand der Datenanreicherung in
Deutschland sowie Praxisbeiträgen zum Management von internen und
externen Kundendaten.
    
    Die Studie ist bis zum 31.03.2002 zum Subskriptionspreis von 300
Euro erhältlich, danach kostet sie 350 Euro.
    
    Bestellungen unter:
    www.absatzwirtschaft.de und www.mip2002.de oder per Fax unter
    0211/887-1770.
    
    Hinweis für die Redaktionen:
    
    Ein Rezensionsexemplar für Journalisten ist auf Wunsch erhältlich
bei Peter Hanser, Redaktion absatzwirtschaft, Tel: 0211/887-1427 oder
e-mail: p.hanser@vhb.de
    
    absatzwirtschaft - Zeitschrift für Marketing
    
    Die absatzwirtschaft, Deutschlands führende Zeitschrift für
Marketing, stellt die gesamte Praxis des modernen Marketing dar. Sie
zeigt monatlich die neuesten Entwicklungen und Trends auf und
erläutert zukunftssichere Marketinginstrumente verständlich und
präzise. Inhaltlich konzentriert sich das Marketing Know-how in den
vier Kernrubriken Marketing Leadership, Marketing Business, Marketing
Wissen und Maketing Karriere.
    
    Der Internetauftritt www.absatzwirtschaft.de bietet News und
Wissen sowie zahlreiche Services rund um das Marketing. So helfen
relationale Datenbanken unter anderem bei der Suche nach
Dienstleistern, Ansprechpartnern fürs Business, Dissertationen, Jobs.
Der Anschluss an Deutschlands führende Wirtschaftsdatenbank GENIOS
ermöglicht weiterführende Recherchen. Die Science Factory präsentiert
als Online-Zeitschrift aktuelle Forschungsergebnisse für die
Marketing-Praxis.
    
    
ots Originaltext: Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH
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