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Handelsblatt Business-Monitor "Expo"
Topmanager: Expo kein Image-Gewinn für Deutschland - Form der Darstellung hat sich überlebt

Düsseldorf (ots) - Die Führungskräfte der deutschen Wirtschaft erwarten von der Weltausstellung Expo 2000 immer weniger einen Image-Gewinn für Deutschland. Zum Ende des Expo-Sommers im September glaubt nur noch etwa jeder Dritte (34 %) unter den Top-Managern, die Weltausstellung werde das Ansehen Deutschlands verbessern, ergab der Handelsblatt Business-Monitor (Freitagausgabe), eine repräsentative Umfrage unter den Führungskräfte der Wirtschaft, für September. Im Juni waren es noch 44 Prozent gewesen. Gewachsen von 50 auf 60 Prozent ist die Anzahl jener, die annehmen, die Veranstaltung in Hannover werde in dieser Hinsicht keinerlei Auswirkungen haben. Nahezu unverändert hingegen ist mit 5 Prozent (+1) der Anteil der Top-Manager, die gar eine Verschlechterung des Ansehens der Bundesrepublik im Gefolge der Expo befürchten. In den großen Unternehmen, wo die Hoffnungen auf Imageverbesserung mit 33 Prozent ohnehin auch im Juni schon recht gedämpft waren, ist diese Einschätzung jetzt nur noch zu 21 Prozent zu finden. Auch unabhängig von den Finanzierungsschwierigkeiten der Expo werten nur 50% der Manager die Weltausstellung generell als Erfolg, 44% sehen die Expo sogar als Misserfolg an. Form der Darstellung hat sich überlebt Ob es auch im neuen Jahrhundert noch Weltausstellungen geben sollte oder nicht, darüber befindet eine knappe Mehrheit (53 %) der Führungskräfte mit der Einschätzung, diese Form der Darstellung von Errungenschaften aus Technik und Kultur habe sich wohl überlebt. 44 Prozent der Manager sind der Auffassung, man solle diese Tradition weiterführen. Besonders skeptisch ist man in großen Unternehmen, wo zwei Drittel (68 %) der Führungskräfte dieser Form der Präsentation keine Chance mehr geben. Der Handelsblatt Business-Monitor Im Auftrag des Handelsblatts führt das Psephos-Institut für Wahlforschung und Sozialwissenschaft Befragungen eines repräsentativen Panels von Führungskräften der Wirtschaft in Deutschland durch. Diese werden - mit Ausnahme der Sommerpause - monatlich durchgeführt. Im Rahmen des Business-Monitors im September wurden vom Psephos-Telefonstudio, Hamburg, 801 Führungskräfte in der Zeit vom 22. August bis 8. September 2000 mit einem standardisierten Fragebogen befragt. Auf Grund der Stichprobenanlage ist die Befragung repräsentativ. ots Originaltext: Handelsblattgruppe - Zeitung GmbH Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Kontakt: Handelsblattgruppe - Zeitung GmbH Redaktion Handelsblatt Klemens Kindermann Postfach 10 11 02 40002 Düsseldorf Telefon: 0211.887-1245 Fax: 0211.329954 E-Mail: k.kindermann@vhb.de URL: www.vhb.de Original-Content von: Verlagsgruppe Handelsblatt, übermittelt durch news aktuell

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