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Baugeld-Konditionen im Vergleich
Günstigere Baufinanzierung im Web
26700 Mark sparen Häuslebauer per Mausklick

    Düsseldorf (ots) -  Bauherren, die statt zur Bank gleich ins Internet gehen, erhalten ihr Baugeld schneller und preiswerter. Zu dieser Feststellung kommt das Wirtschaftsmagazin DM im neuen Sonderheft Immobilien.

    In weniger als zehn  Minuten, so DM, könne der Käufer einer Immobilie per Mausklick die aktuellen Konditionen von acht Darlehensvermittlern und Direktanbietern im Netz vergleichen. Die Online-Preise fürs Baugeld liegen im Regelfall deutlich unter den Schalterpreisen etablierter Geldhäuser und Hypothekenbanken. Ein aktuelles Beispiel: unter www.bau-fi.de verlangt ein Vermittler in Wiesbaden Anfang April für ein erstrangiges 300000 Mark-Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung nominal 5,75 Prozent und effektiv 5,91 Prozent. Der virtuelle Baufinanzierer ist damit bis zu 0,7 Prozentpunkte günstiger als 80 Sparkassen, Volks-, Groß- und Hypothekenbanken. Per Mausklick kann der Häuslebauer in dem Beispiel knapp 21000 Mark an Zinsen sparen. Das addiert sich auf eine Ersparnis von 26700 Mark, wenn er die ersparten Zinsen in die Tilgung investiert. Nur eins geht noch nicht per Computer: Der Hypothekenvertrag kann nicht rechtsverbindlich unterschrieben werden.

      Im vergangenen Jahr vergaben die Online-Finanzierer Baudarlehen
in Höhe von 6 Milliarden Mark. Dies entspricht einem Marktanteil von
2 Prozent. Den Newcomern räumt DM gute Chancen ein, ihren Marktanteil
zu erhöhen, da sich immer mehr Banken aus der persönlichen Beratung
zurückziehen. Kunden mit Kreditsummen unter einer halben Million Mark
seien bei den Kreditinstituten ohnehin nicht gern gesehen.

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