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Euro bei Bundesbürgern immer unbeliebter
DM-Umfrage
Nur jeder vierte Bundesbürger will noch den Euro

Düsseldorf (ots) - Die Einführung des Euro vor 15 Monaten würden zwei Drittel der Bundesbürger gerne wieder rückgängig machen. Auf die Frage des Wirtschaftsmagazins DM, welche Währung ihnen denn künftig am liebsten wäre, antworten 64 Prozent: die gute, harte Mark. Nur 23 Prozent würden dem Euro treu bleiben. Und 12 Prozent wollen gar den US-Dollar in Deutschland einführen. Allen voran die Bürger in den neuen Ländern. Dort sprechen sich 20 Prozent für den Greenback aus und somit doppelt so viele wie für den Euro. Kein Wunder, verlor der Euro doch seit seiner Einführung gegenüber dem Dollar bis zu 20 Prozent an Wert. Zur Erinnerung: Anfang 1999 war ein Euro 1,18 Dollar wert, zu seinem Tiefstand am 8. März nur noch 0,95 und heute 0,97 Dollar. Daraus ziehen 58 Prozent der Bundesbürger den Schluß: Der Euro wird langfristig nicht so stabil sein, wie die Mark. Je älter die Befragten, um so kritischer äußern sie sich gegenüber der europäischen Einheitswährung. Unterm Strich halten mehr als die Hälfte der Deutschen die Einführung des Euros für einen Fehler, so die repräsentative Umfrage des Düsseldorfer Magazins DM. Besonders die SPD- und CDU-Anhänger sprechen sich mit 54 und 53 Prozent gegen den Euro aus. Zustimmung erhält die neue Währung lediglich bei den Umweltschützern, den Grünen. Mehr als 60 Prozent finden die Abschaffung der Mark richtig. ots Originaltext: Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Kontakt: Iris Röthig, Redaktion Telefon 0211/887-2438 Fax: 0211/328721 e-mail: i.roethig@vhb.de Original-Content von: Verlagsgruppe Handelsblatt, übermittelt durch news aktuell

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