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Fonds-Gesellschaften auf dem Prüfstand

Düsseldorf (ots) - Fonds-Service-Test: Engpässe mindern Anleger-Gewinne Verspätete Buchungen, belegte Hotlines und schwer verständliche Fonds-Infos. Das Düsseldorfer Wirtschaftsmagazin DM hat die Kundenfreundlichkeit von 30 Fonds-Anbietern untersucht. Wichtig waren den Testern Auftragsabwicklung, verständliche Abrechnung, Gebühren fürs Depot und für den Fondstausch sowie Informationen im Internet. Nur zwei Anbieter werden mit der Note "gut" beurteilt: GAM und Mercury. Der Grund für den Service-Mangel sei die derzeit stürmische Nachfrage nach Fonds. So stellten im Dezember bei der DWS, der Noch-Tochter der Deutschen Bank, doppelt so viele Anleger wie sonst einen Kontoeröffnungsantrag: insgesamt 60000. Besonders ärgerlich: Solche Engpässe kosten Anleger mitunter sehr viel Geld. Genauer Gewinne. Ein Beispiel: Anleger, die in den vergangenen Wochen den im Januar aufgelegten Nordinvest-Fonds "nordasia.com" zeichneten, durften ihr Geld erst überweisen, nachdem die Nordinvest ihnen eine Depotnummer zugewiesen hatte. In einem Fall dauerte das 5 Wochen. Zu diesem Zeitpunkt notierte der Fonds bereits 20 Prozent höher. Kein Einzelfall, so die DM. Auch im Punkt Information erhalten einige Geldverwalter schlechte Noten. So sei beispielsweise der Internet-Auftritt der Zürich-Invest sehr dürftig: Zum Stichtag 22. Februar waren die spärlich veröffentlichten Fonds-Daten bereits viereinhalb Monate alt. Anlegern rät das Wirtschaftsmagazin DM, regelmäßig über die Fonds-Anteile Buch zu führen und zu kontrollieren, ob eventuelle Rabatte bei den Kaufgebühren verrechnet wurden. ots Originaltext: Verlagsgruppe Handelsblatt Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Kontakt: DM-Redakteur Egon Wachtendorf Telefon 0211/887-2414 Fax: 0211/328721 e-mail: e.wachtendorf@vhb.de Original-Content von: Verlagsgruppe Handelsblatt, übermittelt durch news aktuell

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