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Zinspapiere bei DM im Test
Unternehmensanleihen sicherer als Staatspapiere

Düsseldorf (ots) - Das Ergebnis verblüfft: Das Kursrisiko von Unternehmensanleihen wie Air Canada, Pro Sieben, Philips, Toyota Motor und Ciba Spezial ist geringer als das von deutschen Staatsanleihen und einer Anleihe der Weltbank. Und wenn solche Firmen-Papiere noch bis zu einem Prozentpunkt per anno mehr Rendite bringen als Bundestitel, dann bieten sie nach Wirtschaftsmagazins DM "das beste Verhältnis zwischen Rendite und Risiko". Rentabilität und Kurssicherheit bei festverzinslichen Papieren zählen für Anleger zu den spannenden Themen. Denn immer noch legen Bundesbürger das meiste Geld in Anleihen an - trotz der anhaltenden Hausse am Aktienmarkt. Wie bei Dividendentiteln schwanken auch bei Zinspapieren die Kurse sehr unterschiedlich. Faustregel: Je stärker die Ausschläge, desto größer die Risiken. Erstmals hat nun das Wirtschaftsmagazin DM getestet, wie sicher die Prozente von 25 Euro-Anleihen mit vergleichbarer Laufzeit sind. Zu diesem Zweck wurde das Auf und Ab der Notierungen in den vergangenen zwei Jahren ermittelt und die prozentuale Abweichung vom Mittelwert errechnet - das Risiko in Prozent. In dem Vergleich hat DM die Kreditwürdigkeit des Schuldners zwar außen vor gelassen, dennoch belegt der Emittent mit der schlechtesten Bonität verdientermaßen den letzten Platz. Das Papier der Russischen Föderation mußte büßen für die drastischen Abstürze und leichten Höhenflüge in den Notierungen. Die Russen-Rendite von rund 18 Prozent stellt keine angemessene Entlohnung für den Anlagestress dar. ots Originaltext: DM-Online Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: Dr. Anton Riedl DM-Redaktion Telefon: 0211/887-887-2426 Fax: 0211/328721 e-mail. a.riedl@vhb.de Original-Content von: Verlagsgruppe Handelsblatt, übermittelt durch news aktuell

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