SECURVITA Krankenkasse

In Bayern erlaubt - in Hamburg verboten: Behörde will kostenlose Vorsorgeuntersuchungen untersagen

Hamburg - "Bei der Krebsvorsorge droht ein Rückschlag durch bürokratische Willkür", warnte Dr. Ellis Huber, Vorstand der bundesweiten Krankenkasse SECURVITA BKK, am Freitag in Hamburg. "Jedes Jahr könnten Tausende von Todesfällen bei Haut- und Brustkrebs durch bessere Früherkennung und Vorsorge verhindert werden. Was Gesundheitsministerin Ulla Schmidt fordert - eine bessere Krebsvorsorge mit regelmäßigen kostenlosen Früherkennungs-Untersuchungen - haben wir in die Tat umgesetzt. Doch was machen die Behörden: Sie wollen die kostenlose Vorsorge verbieten!" Gesundheitspolitiker, Ärztinnen und Ärzte und Patientenvertreter fordern seit Jahren eine bessere Vorsorge, nachdem die Kassenleistungen dafür eingeschränkt wurden. Die Krankenkassen sollten an diesem Punkt großzügiger sein und Initiativen ergreifen, hat Gesundheitsministerin Ulla Schmidt noch vor kurzem angemahnt. Die SECURVITA BKK (als Krankenkasse mit besonderem Engagement für Naturheilverfahren und Vorsorge) bietet das ihren 100.000 Mitgliedern und Familienangehörigen bereits an. Aber ausgerechnet das Bundesversicherungsamt BVA, das der Gesundheitsministerin untersteht, stellt sich quer und will der SECURVITA BKK die Vorsorge untersagen. "Das BVA setzt mit seinen Verwaltungsvorschriften einfach das Grundgesetz des Gesundheitswesens, das Fünfte Sozialgesetzbuch, außer Kraft", kritisierte Huber. Die Behörde verfolgt einen völlig irrationalen Kurs. In Bayern ist die kostenlose Hautkrebsvorsorge wegen entsprechender Verträge auf Landesebene erlaubt. Aber in Hamburg, Frankfurt, Berlin und allen anderen Bundesländern soll es verboten sein, dass die SECURVITA BKK die Kosten für diese Vorsorge übernimmt. "Vielleicht agiert der BVA-Präsident gegen die Ministerin, vielleicht ist er auch schlicht beleidigt. Denn im vergangenen Jahr wollte er uns auch schon die Anerkennung von Naturheilverfahren verbieten. Die SECURVITA BKK hat sich dagegen vor Gericht gewehrt und hat fünf mal hintereinander die Gerichtsverfahren gegen das BVA gewonnen", sagte Huber. "Politisch gesehen ist das eine Demontage der Gesundheitsministerin, was der BVA-Präsident Rainer Daubenbüchel da treibt", sagte Ellis Huber. "Er macht sich mitverantwortlich für das Schicksal von Tausenden von Kranken, denen die Früherkennung erschwert wird. Ob es bei dieser unfassbaren Behördenentscheidung außer der moralischen Verantwortung auch eine strafrechtliche Schuld gibt, prüfen unsere Juristen gerade. Möglicherweise geht es hier um den Straftatbestand der unterlassenen Hilfeleistung oder sogar um Todesfälle aus Fahrlässigkeit". Hautkrebs nimmt in Deutschland schnell zu. 100.000 Menschen erkranken jedes Jahr daran, teilte Dr. Michael Reusch, Generalsekretär des Berufsverbands Deutscher Dermatologen, mit. Vor allem Melanome (schwarzer Hautkrebs) sind gefürchtet. Früh erkannt sind sie gut heilbar, aber fast immer tödlich, wenn sie zu spät behandelt werden. Brustkrebs ist der häufigste Krebs bei Frauen. Er endet oft tödlich, wenn er zu spät erkannt wird. 19.000 Todesopfer zählt die Statistik jedes Jahr in Deutschland. Aber in den vergangenen Jahren wurden die Krankenkassenleistungen für die Krebsvorsorgeuntersuchungen allgemein eingeschränkt. Untersuchungen zur Früherkennung von Hautkrebs wurden früher in der Regel von den Kassen bezahlt. Mammasonographien und Mammographien zur Brustkrebsvorsorge werden heute nur noch dann von den Kassen bezahlt, wenn bei den Frauen konkrete Risiken oder Verdachtsmomente vorliegen. Wegen solcher Einschränkungen ist die Krebsvorsorge im internationalen Vergleich mangelhaft und gefährdet die Gesundheit der Menschen hierzulande. Die SECURVITA BKK hat diese unsinnigen Einsparungen in der gesetzlichen Krankenversicherung schon oft angeprangert und Verbesserungen gefordert. Vor einigen Monaten hat sie dann die Forderung in die Tat umgesetzt, eigene Verträge mit Ärzteverbänden geschlossen und allen Versicherten der SECURVITA BKK kostenlose Vorsorgeuntersuchungen angeboten. Tausende von SECURVITA-Versicherten haben diese zusätzliche Vorsorge genutzt. Ärztinnen und Ärzte haben das Angebot der SECURVITA BKK als beispielhaft gelobt. Die SECURVITA BKK hat sich als Alternative im Gesundheitswesen profiliert und versichert bundesweit über 100.000 Mitglieder und Familienangehörige. Sie zeichnet sich unter den gesetzlichen Kassen durch ihr besonderes Engagement für Vorsorge und Naturheilverfahren aus. Dr. Huber, früher Präsident der Ärztekammer in Berlin, ist seit 1. Juli Vorstand der SECURVITA BKK. ots Originaltext: SECURVITA Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Weitere Informationen: SECURVITA-Pressestelle (Norbert Schnorbach), Tel. 040-3860-8024, Fax -8090, E-Mail presse@securvita.de Original-Content von: SECURVITA Krankenkasse, übermittelt durch news aktuell

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