SECURVITA Krankenkasse

Hinter verschlossenen Türen: Tauziehen um Akupunktur-Verbot für Kassenpatienten geht weiter

Hamburg (ots) - Unter Ausschluss der Öffentlichkeit geht das Tauziehen um ein weitgehendes Verbot der Akupunktur in der gesetzlichen Krankenversicherung weiter. Der Bundesausschuss Ärzte und Krankenkassen in Köln, dessen Entscheidungen für alle gesetzlichen Kassen bindend sind, hat gestern hinter verschlossenen Türen über das Thema debattiert, aber noch keine Entscheidung getroffen, bestätigte eine Sprecherin des Ausschusses in Köln. Über den Stand der Beratungen und über den nächsten Entscheidungstermin wolle das Gremium die Öffentlichkeit nicht unterrichten, sagte die Sprecherin (Tel.: 0221-4005-260). Der schulmedizinisch dominierte Bundesausschuss will nach Angaben von Experten die Akupunktur bis auf Ausnahmen (Schmerzbehandlung) aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung definitiv ausschließen. Diese Zielrichtung geht aus internen Unterlagen hervor. Falls die Entscheidung des Gremiums bindend wird, müssen die Krankenkassen die Akupunktur weitgehend aus ihrem Leistungskatalog streichen. Bisher haben die Krankenkassen bei der Akupunktur einen breiten Spielraum. Entsprechend unterschiedlich ist der Umfang der Kostenerstattung von Kasse zu Kasse. Ein Vergleich der Zeitschrift "Capital" hat vor kurzem ergeben, dass die bundesweite Krankenkasse SECURVITA BKK in Hamburg dabei am Besten abschneidet: "Nur wenige Kassen gehen mit alternativen Heilmethoden so selbstverständlich um wie die Hamburger SECURVITA BKK. Sie genehmigt Akupunktur für alle Diagnosen, die auf der Empfehlungsliste der Weltgesundheitsorganisation WHO stehen." Die 1997 gegründete SECURVITA BKK setzt sich für die bewährte Naturheilverfahren und erstattet ihren mehr als 60.000 Versicherten die Akupunktur in breitem Umfang. 1,5 Millionen Patienten lassen sich jedes Jahr in Deutschland mit Akupunktur behandeln. 30.000 deutsche Ärzte sind nach Angaben von Fachverbänden ausgebildet in der chinesischen Heilkunst durch Nadelstiche an sensiblen Körperpunkten. In China wird sie seit über 2000 Jahren angewandt. In den USA ist Akupunktur als sichere und wirksame Behandlung anerkannt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Liste von Empfehlungen für Akupunkturbehandlungen herausgegeben. ots Originaltext: SECURVITA BKK Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Weitere Informationen: SECURVITA BKK, Norbert Schnorbach (Pressestelle), Tel: 040 / 3860 8024, Fax: -8056, E-Mail: norbert.schnorbach@securvita.de Original-Content von: SECURVITA Krankenkasse, übermittelt durch news aktuell

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