SECURVITA Krankenkasse

Verbot für Akupunktur: Schlag ins Gesicht der Kassenpatienten - Ministerin Fischer soll Veto einlegen, fordert Securvita BKK

    Hamburg (ots) - Ein weitgehendes Verbot der Akupunktur in der
gesetzlichen Krankenversicherung wäre nach Ansicht der Krankenkasse
SECURVITA BKK eine verheerende Fehlentscheidung. Für Millionen von
Kassenpatienten bedeutete dieses Verbot, das heute (Montag, 3.7.)
beim Bundesausschuss Ärzte und Krankenkassen in Köln auf der
Tagesordnung steht, ein weiterer Schlag ins Gesicht. Falls die
Entscheidung des Gremiums bindend wird, müssen die Krankenkassen die
Akupunktur weitgehend aus ihrem Leistungskatalog streichen.
    
    "Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer sollte ihr Veto gegen
den Funktionärsbeschluss einlegen", forderte am Montag in Hamburg die
bundesweite Krankenkasse SECURVITA BKK, die bewährte
Naturheilverfahren unterstützt und Akupunktur in breitem Umfang
erstattet. "Wenn Frau Fischer es Ernst meint mit ihrer positiven
Haltung zur ,grünen Medizin', dann muss sie die Ärzte- und
Kassenfunktionäre in ihre Grenzen verweisen - zugunsten der Patienten
in der gesetzlichen Krankenversicherung."
    
    1,5 Millionen Patienten lassen sich jedes Jahr in Deutschland mit
Akupunktur behandeln. 30.000 deutsche Ärzte sind nach Angaben von
Fachverbänden ausgebildet in der chinesischen Heilkunst durch
Nadelstiche an sensiblen Körperpunkten. In China wird sie seit über
2000 Jahren angewandt. In den USA ist Akupunktur als sichere und
wirksame Behandlung anerkannt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO)
hat eine Liste von Empfehlungen für Akupunkturbehandlungen
herausgegeben.
    
    Weitere bewährte Naturheilverfahren sind ebenfalls davon bedroht,
aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen ausgeschlossen zu werden.
So hat der von Schulmedizinern dominierte Bundesausschuss
angekündigt, in Kürze auch über die homöopathische Erstanamnese als
Kassenleistung zu entscheiden.
    
    Bei der Akupunktur haben die gesetzlichen Krankenkassen bisher
einen breiten Spielraum. Entsprechend unterschiedlich ist der Umfang
der Kostenerstattung von Kasse zu Kasse. Ein Vergleich der
Zeitschrift "Capital" ergab vor kurzem, dass die SECURVITA BKK dabei
am Besten abschneidet: "Nur wenige Kassen gehen mit alternativen
Heilmethoden so selbstverständlich um wie die Hamburger SECURVITA
BKK. Sie genehmigt Akupunktur für alle Diagnosen, die auf der
Empfehlungsliste der Weltgesundheitsorganisation WHO stehen."
    
ots Originaltext: SECURVITA BKK
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SECURVITA BKK, Norbert Schnorbach
(Pressestelle),
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