Beiersdorf AG

Wenn die Haut trinkt
Transportsystem für Energiespender Creatin in der Haut entdeckt

Hamburg (ots) - Vor 170 Jahren entdeckte der Franzose Eugène Chevreul eine geheimnisvolle Substanz in der Fleischbrühe: Creatin. Der Wirkstoff ist für die Bereitstellung von Energie in den Muskel- und Nervenzellen verantwortlich. Bisher glaubte man, dass der Mensch, neben dem Creatin, das im Körper selbst hergestellt wird, das zusätzlich benötigte Creatin nur über die Nahrung aufnehmen kann. Jetzt machten Forscher von der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich in Zusammenarbeit mit Hautforschern des Nivea-Herstellers Beiersdorf eine ganz neue Entdeckung. Sie erkannten, dass auch die Haut einen eigenen Aufnahmemechanismus für Creatin besitzt: "Wir waren sehr überrascht zu sehen, dass die Haut das von außen aufgetragene Creatin regelrecht trinkt. Sie kann es durch spezielle Transportsysteme direkt aufnehmen und in großen Mengen in den Hautzellen speichern. Ein eigenes Enzymsystem in den Hautzellen sorgt dafür, dass energiereiches Creatin immer dann freigesetzt wird, sobald die Haut es braucht", so Dr. Thomas Blatt, Forschungsleiter beim Nivea-Hersteller Beiersdorf in Hamburg. "Dass die Haut ein eigenes Transportsystem ausschließlich für Creatin besitzt, ist eine sensationelle Entdeckung. Es zeigt die essenzielle Bedeutung, die das Creatin für den Energiestoffwechsel der Zellen hat", so die weltweit führenden Creatinforscher, Prof. Theo Wallimann und PD Dr. Uwe Schlattner von der ETH in Zürich, auf deren Erkenntnisse aus der Erforschung der Muskel- und Nervenzellen die Nivea-Hautforscher aufbauten. Der Wirkstoff Creatin Im Körper eines erwachsenen Menschen befinden sich je nach Gewicht durchschnittlich 100 -150 Gramm Creatin. Ein bis zwei Gramm davon stellt der Körper täglich selbst her. Den Rest nimmt er über die Nahrung auf: Creatin (griech. Kreas=Fleisch) ist vor allem in Fleisch und Fisch enthalten. Auch Muttermilch enthält Creatin. Seit zwanzig Jahren erforschen der Schweizer Wissenschaftler Wallimann und sein Team den lebenswichtigen Stoff: "Creatin ist für den Körper genauso wichtig wie Vitamine oder Mineralien. Es kräftigt die Muskeln, verbessert sogar die Gehirnleistung", erläutert Wallimann. Creatin speichert Energie und stellt diese den Zellen im Bedarfsfall schnell und gezielt zur Verfügung. Creatin in der Haut Bislang unentdeckt, aber für die Nivea Hautforscher naheliegend: Insbesondere die Haut, das größte menschliche Organ, benötigt Creatin zur Aufrechterhaltung ihrer natürlichen Zellfunktionen. Creatin ist für die Haut nicht nur ein Energiespender, sondern kräftigt auch schlaffes Gewebe. Dies wurde von der Nivea Hautforschung in umfangreichen Untersuchungen wissenschaftlich einwandfrei nachgewiesen. Die Forscher fanden dabei heraus, dass die hauteigene Produktion von Creatin im Alter nachlässt, die Zellfunktionen erlahmen. Führt man Creatin der Haut mittels einer Creme von außen zu, verlangsamt es die Hautalterung, da es den altersbedingten Mangel an aktivem Creatin in der Haut ausgleicht und so die Produktion neuer Collagenfasern ankurbelt. Genau hier setzt die Nivea Hautforschung an: Alterserscheinungen der Haut werden nicht mit hautfremden Wirkstoffen bekämpft. Stattdessen hilft man der Haut, die im Alter entstehenden Defizite selbst auszugleichen, in dem man ihr möglichst hauteigene Wirkstoffe anbietet. NIVEA 120 Jahre Expertise in der Hautforschung, 100 Jahre Know-how in der Emulsions-Technologie, über 90 Jahre NIVEA - seit 1911 gilt sie als Mutter aller modernen Cremes. Heute ist aus der Creme eine große Markenfamilie geworden. Seit Jahren ist NIVEA die größte Körperpflegemarke der Welt. ots Originaltext: Beiersdorf AG Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Pressekontakt: Vera Stenzig Molthan van Loon Communications Consultants GmbH Am Sandtorkai 74, 20457 Hamburg Telefon: 040-46068-153 Telefax: 040-46068-108 Original-Content von: Beiersdorf AG, übermittelt durch news aktuell

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