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Zukunftsfähiges Konzept für bezahlbaren Wohnraum

In diesem modernen Wohngebäude in Ziegelbauweise in Hannover sind über 50 Flüchtlinge untergebracht. In zehn Jahren ist eine Umnutzung zu Sozialwohnungen vorgesehen. Auf Empfehlung der Architekten entschied sich die Wohnbaugesellschaft für eine Gebäudehülle aus hochwärmedämmenden, robusten und... mehr

Hannover (ots) - Bezahlbarer und angemessener Wohnraum wird in deutschen Städten, Ballungszentren und Hochschulstandorten immer knapper. Das spüren vor allem Geringverdiener und Studenten. Dieser Mangel erfährt durch Flucht und Zuwanderung derzeit besondere Dynamik. Unterkünfte für Flüchtlinge sind dabei ein viel debattiertes Thema. Viel wird über temporäre Projekte wie Zelte, Turnhallen oder Container diskutiert; für langfristig taugliche Lösungen bleibt wenig Raum.

Vorzeigeprojekte wie etwa ein Bauvorhaben in der niedersächsischen Landeshauptstadt bieten dringend notwendige Impulse zur Umsetzung zukunftsfähiger Modelle. Das kommunale Wohnungsbauunternehmen Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH (GBH) übergab im April dieses Wohnheim für über 50 Personen. Bemerkenswert: Das vom Büro ksw architekten geplante Gebäude entstand in konventionellem Mauerwerksbau aus verfüllten Ziegeln. Da man bei Ziegelgebäuden von etwa 100 Jahren Standzeit ausgeht, erfüllt das Haus alle Ansprüche an Wirtschaftlichkeit, Ökologie und Nachhaltigkeit. Zudem fügt es sich dank moderner Architektur städtebaulich gut in das Quartier ein.

Das Architekturbüro empfahl eine hochwärmedämmende Gebäudehülle aus dem Poroton-S10-MW von Wienerberger in der Wandstärke 42,5 Zentimeter. Damit wurde den Vorgaben der GBH entsprochen, das Haus mit einer Nettogrundrissfläche von 209,95 Quadratmetern nach DIN 277 in kurzer Bauzeit, zu niedrigen Miet- sowie Betriebskosten zu errichten. Denn beim verfüllten Poroton-S10-MW kann auch auf eine künstliche, wartungsintensive Dämmung an der Fassade verzichtet werden.

Im Inneren ist das Haus als Vierspänner konzipiert - 13 Wohngruppen finden hier Platz. Jeweils vier Personen nutzen gemeinsam Bad und Küche. Die Einzelzimmer sind circa zehn Quadratmeter groß. Im Erdgeschoss befinden sich 150 Quadratmeter Gewerbefläche, unter anderem für die Betreiber der Unterkunft.

Weitsicht bewiesen die Projektbeteiligten mit einem modifizierbaren Nutzungskonzept. So sollen in zehn Jahren in dem Gebäude Sozialwohnungen entstehen. Deshalb wurde ein Teil der Innenwände in Leichtbauweise so umgesetzt, dass Grundrissänderungen problemlos sind. Vorgesehen sind 20 Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen von 37 bis 85 Quadratmetern. Zur Architektur-Biennale in Venedig wird dieses Vorzeigeprojekt der internationalen Fachwelt auf dem Portal "Making Heimat" vorgestellt.

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