Bertelsmann Stiftung

Sir Peter Ustinov übernimmt Jury-Ehrenvorsitz beim Internationalen Gesangswettbewerb "Neue Stimmen"

    Gütersloh (ots) -
    
    Über 1.100 Bewerber bei weltweiten Vorauswahlen für den
    Sängerwettstreit der Bertelsmann Stiftung
    
    Sir Peter Ustinov hat den Jury-Ehrenvorsitz beim neunten
Internationalen Gesangswettbewerb "Neue Stimmen" der Bertelsmann
Stiftung übernommen. "Ich bin ein großer Opernliebhaber und weiß aus
Erfahrung, welch völkerverbindende Wirkung Musik haben kann", sagt
der bekannte Schauspieler und Schriftsteller, der sich zudem einen
Namen als Opern-Regisseur gemacht hat. Ustinov inszenierte unter
anderem Mozarts "Figaros Hochzeit" in Salzburg und Hamburg,
Offenbachs "Banditen" an der Deutschen Oper in Berlin, Mozarts "Don
Giovanni" bei den Festspielen in Edinburgh und Prokofjews "Die Liebe
zu den drei Orangen" am Bolschoi-Theater in Moskau. Der 1987 von Liz
Mohn, Präsidiumsmitglied der Bertelsmann Stiftung, aus der Taufe
gehobene Sängerwettstreit "Neue Stimmen" findet vom 16. bis zum 19.
Mai 2001 in Gütersloh statt. Er gilt inzwischen international als
eine der wichtigsten Talentbörsen für das Opern- und Operettenfach.
    
    Für die seit Februar laufenden weltweiten Vorauswahlen zeichnet
sich eine neue Rekordbeteiligung ab. In London, Paris, Stockholm,
Moskau, Warschau, Bukarest, Sofia, München, Mailand, Berlin, Kairo,
Sydney, Peking und New York haben bisher fast 1.000 junge Talente aus
über 40 Nationen vorgesungen. In Chicago, Buenos Aires, Kapstadt und
Yokosuka (Japan) werden nochmals 250 Sängerinnen und Sänger erwartet.
50 Bewerber werden für die Endrunde in Gütersloh ausgewählt. "Unser
Wettbewerb soll den jungen Künstlern den Weg in eine Gesangskarriere
ebnen. Gleichzeitig schlagen die ,Neuen Stimmen' auch eine Brücke
zwischen Menschen und Kulturen", sagt Initiatorin Liz Mohn.
    
    Der internationalen Jury unter dem Ehrenvorsitz von Sir Peter
Ustinov gehören neben Liz Mohn auch Kammersänger René Kollo,
Professor Dr. Gustav Kuhn, künstlerischer Leiter der "Neuen Stimmen",
Brian Dickie, Generaldirektor des Chicago Opera Theatre,
Kammersängerin Reri Grist, James Wagner, Opernsänger und Professor an
den Musikhochschulen Lübeck und Hamburg, Professor Dr. Hellmut
Matiasek, Präsident der Bayerischen Theaterakademie, Stanley Walden,
Komponist und Professor an der Hochschule der Künste in Berlin, sowie
Thomas M. Stein, Vorsitzender der Geschäftsleitung Worldwide
Marketing & A&R BMG, an. Die ersten drei Preise sind mit 15.000,
10.000 und 5.000 Mark dotiert. Zudem werden Sonderpreise für Operette
und Musical (jeweils 5.000 Mark) sowie mehrere Förderpreise vergeben.
    
    Der in Zusammenarbeit mit der Intendantengruppe des Deutschen
Bühnenvereins und dem Westdeutschen Rundfunk stattfindende
Gesangswettbewerb hat in der Vergangenheit vielen jungen Künstlern
den Weg in eine nationale und internationale Karriere ermöglicht. So
überzeugte die 1. Preisträgerin des Wettbewerbes 1997, die
Sopranistin Eteri Gvazava, als Violetta in dem Opernfilm "La Traviata
à Paris". Auch weitere Gewinner der "Neuen Stimmen" wie Nathalie
Stutzmann, Izabela Labuda, Vesselina Kasarova, Roman Trekel, René
Pape oder No_mi Nadelmann-Epstein haben längst internationales
Renommee.
    
ots Originaltext: Bertelsmann Stiftung
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