Bertelsmann Stiftung

Gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit
Bertelsmann Stiftung entwickelt Trainingsprogramme für Schulen und Bildungseinrichtungen

Gütersloh (ots) - Die Bertelsmann Stiftung hat ein umfangreiches Trainingsprogramm gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit entwickelt. Das gab die Stiftung angesichts des von der UNESCO ausgerufenen internationalen Tages der Toleranz bekannt, der morgen weltweit begangen wird. Das Angebot wendet sich an Multiplikatoren in Schulen, regionale Bildungsstätten und Einrichtungen der Kommunen und Länder. Das Programm mit dem Titel "Achtung (+) Toleranz - Wege demokratischer Konfliktregelung" vermittelt Pädagogen wirkungsvolle Praxis-Hilfen zur Förderung toleranten Verhaltens. Dem Autorenteam der Bertelsmann Forschungsgruppe Politik am Centrum für angewandte Politikforschung (CAP) in München kommt es darauf an, Demokratie und Toleranz "erlebbar" zu machen, damit in unserer Gesellschaft ein friedliches Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen Wertvorstellungen, Identitäten und kulturellen Lebensentwürfen möglich wird. Das Trainingsprogramm, das u.a. in Seminaren mit Beschäftigten der öffentlichen Verwaltung in Potsdam, München und Gütersloh getestet wurde, steht im Kontext des Engagements der Bertelsmann Stiftung gegen jede Form von Antisemitismus, Rassismus und Intoleranz. In vielen ihrer Projekte setzt sie sich aktiv für Verständigung und Ausgleich über nationale, kulturelle und religiöse Grenzen hinweg ein. So hat die Stiftungs-Initiative "Erziehung zu Demokratie und Toleranz" in den vergangenen Jahren auf vielfältige Weise dazu beigetragen, dass sich Schulen und außerschulische Bildungseinrichtungen gegenüber neuen Ideen und Instrumenten interkulturellen Lernens öffnen. Tausende von Lehrern, Schülern und Teilnehmern von Seminaren in der Erwachsenenbildung haben die neuen Formen toleranter Konfliktregelung kennengelernt, die die Stiftung entwickelt oder aus anderen Ländern für deutsche Bildungsanbieter adaptiert hat. Unter dem Motto "Von anderen lernen!" organisiert die Stiftung ein internationales Netzwerk zur Demokratie-, Menschenrechts- und Toleranzerziehung, dem best practice-Initiativen aus neun Ländern angehören. Als weitere Maßnahmen sind Projekte zur Ausländerintegration und zur Prävention vor wachsendem Rechtsextremismus geplant. Die Bertelsmann Stiftung möchte mit diesen Projekten gute Beispiele fördern, zur Nachahmung empfehlen und die demokratische Gemeinschaft ermutigen, gegen Diskriminierung und für Toleranz couragiert Gesicht zu zeigen. ots Originaltext: Bertelsmann Stiftung Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen an: Thomas Lillig, Telefon: 0 173 / 260 84 38 Weitere Informationen im Internet unter: http://www.tolerance.uni-muenchen.de Original-Content von: Bertelsmann Stiftung, übermittelt durch news aktuell

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