Bertelsmann Stiftung

Bulmahns Forderung nach Laptop für jeden Schüler in Gütersloh bereits Realität
Bundesweit einzigartiges Medienprojekt des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums, der Bertelsmann Stiftung, Toshiba und Microsoft

Gütersloh (ots) - Die Forderung von Bundesbildungsministerin Edelgard Buhlmann, in Zukunft jeden Schüler mit einem Laptop zu versorgen, ist in fünf Klassen einer Gütersloher Schule bereits Realität. Auf Initiative der Bertelsmann Stiftung hatte das Evangelisch Stiftische Gymnasium Anfang 1999 - unterstützt von den Firmen Toshiba und Microsoft - das erste klassenweite Laptop-Projekt in Deutschland gestartet. Schüler, Eltern und Lehrer sind von den Ergebnissen so begeistert, dass sich immer mehr Klassen beteiligen - in der kommenden Woche beginnen drei neue Laptop-Klassen. Dann besitzen insgesamt rund 240 Schüler des Gymnasiums ihren eigenen Laptop - in den kommenden eineinhalb Jahren soll die Zahl der Laptop-Schüler auf mindestens 360 steigen. Zur Realisierung des Projekts entwickelte die Bertelsmann Stiftung ein völlig neues Finanzierungsmodell, bei dem sich Sponsoring, gemeinnützige Zuwendungen und Elternbeteiligung ergänzen. Die Bertelsmann Stiftung ermöglicht die erforderliche Infrastruktur und Projektsteuerung, Toshiba subventioniert den Kaufpreis des Laptops und Microsoft stellt einen Teil der Software zu besonders günstigen Konditionen zur Verfügung. Mit monatlichen Raten von 65 Mark zahlen die Eltern die Laptops im Laufe von vier Jahren ab. Für Familien, die nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen, sorgt ein Solidarfonds. "Das Projekt ist von Schülern, Eltern und Lehrer überwältigend positiv aufgenommen worden. Wir freuen uns, dass das Stiftungskonzept für Laptopklassen so großen Beifall findet. Deshalb haben wir uns gerne zur Ausweitung entschieden", sagt Dr. Ingrid Hamm, Bereichsleiterin Medien der Bertelsmann Stiftung. Die Laptops werden im Unterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Geschichte, Politik, Erdkunde und Musik eingesetzt. Zur vorinstallierten Software gehören ein Textverarbeitungsprogramm, eine Datenbank, eine Tabellenkalkulation, englische Lernsoftware sowie ein umfangreiches Lexikon. Der Schulleiter des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums, Dr. Ulrich Engelen, sieht einen hohen pädagogischen Nutzen des Laptop-Einsatzes: "Ohne den Ergebnissen einer begleitenden wissenschaftlichen Evaluation vorgreifen zu wollen, kann schon jetzt gesagt werden, dass hergebrachte Formen des Lehrens und Lernens verändert werden: Die Schüler sind aktiver, lernen besser zu differenzieren und im Team zu arbeiten." Bereits vor drei Jahren hatte das Evangelisch Stiftische Gymnasium mit dem ersten elektronischen Klassenzimmer in einer deutschen Schule für bundesweite Aufmerksamkeit gesorgt. Ein Unterrichtsraum war mit 20 Multimedia-Arbeitsplätzen ausgestattet worden, die alle über einen Internet-Zugang verfügen. ots Originaltext: Bertelsmann Stiftung Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen an: Dr. Detlev Schnoor Bertelsmann Stiftung Tel.: 0 173 / 523 9908 Dr. Ulrich Engelen Evangelisch Stiftisches Gymnasium Tel.: 0 52 41 / 98 05 - 0 Original-Content von: Bertelsmann Stiftung, übermittelt durch news aktuell

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