Bertelsmann Stiftung

Bertelsmann Stiftung sucht Kommunen für gemeinsames Netzwerk zur Beschäftigungsförderung
Engagierte Städte und Gemeinden sollen neuartige Modelle erproben

    Gütersloh (ots) - Die Bertelsmann Stiftung sucht Städte und
Gemeinden, die sich an dem geplanten Netzwerk "BiK -
Beschäftigungsförderung in Kommunen" beteiligen. Ziel dieses Projekts
ist es, die vor Ort vorhandenen Kenntnisse und Ressourcen zur
Bekämpfung der Arbeitslosigkeit gezielter einzusetzen. Zwar
existieren bereits teilweise Strategien für eine lokale
Arbeitsmarktpolitik. Eine Bestandsaufnahme der Bertelsmann Stiftung
zeigt jedoch, dass es dabei oft an Professionalität mangelt. Das auf
gut zwei Jahre angelegte bundesweite Netzwerk BiK soll im Herbst 2000
seine Arbeit aufnehmen.
    
    "Arbeitslosigkeit ist in den vergangenen Jahren einer der
Hauptgründe für die Inanspruchnahme von Sozialhilfe geworden", sagt
Helga Hackenberg von der Bertelsmann Stiftung. Mit geeigneten
Projekten zur Beschäftigungsförderung könnten die Kommunen nicht nur
die Kosten für die Sozialhilfe senken, sondern auch wesentlich zur
sozialen Integration der betroffenen Bevölkerungsgruppen beitragen.
"Vorrangiges Ziel soll dabei die langfristige Eingliederung ehemals
Arbeitsloser in den allgemeinen Arbeitsmarkt sein", betont die
Sozialwissenschaftlerin.
    
    Maximal 25 Städte und Gemeinden mit Erfahrungen in der kommunalen
Arbeitsmarktpolitik können sich am Netzwerk BiK beteiligen. Die
Kommunen sollen innovative Modelle zur Beratung, Vermittlung und
Qualifizierung arbeitsloser Sozialhilfeempfänger entwickeln.
Ausdrücklich erwünscht ist, dass sich die örtlichen Arbeitsämter mit
ihrem spezifischen Know-how einbringen. Dabei geht es auch darum, wie
die Sozialämter effektiver mit der Arbeitsverwaltung und anderen
kommunalen Institutionen wie Wirtschaftsförderung oder Schulen
zusammenarbeiten können. Ebenfalls verbessert werden sollen
Evaluation und Controlling der örtlichen Arbeitsmarkt- und
Beschäftigungspolitik.
    
    Bewerben können sich Kommunen, die Vorerfahrungen und eigene
Ressourcen in die Netzwerkarbeit einbringen, sich aktiv an der
Konzeptentwicklung beteiligen und neuartige Modelle in der Praxis
erproben wollen. Die Bertelsmann Stiftung bietet im Gegenzug mit dem
Netzwerk ein Forum zum Erfahrungsaustausch. Außerdem unterstützt sie
die Teilnehmer bei der Realisation von Modellprojekten. Die
Arbeitsergebnisse werden dokumentiert und verbreitet, sodass auch
nicht am Netzwerk beteiligte Kommunen von dem Projekt profitieren.
    
    Interessierte Städte und Gemeinden finden nähere Informationen und
Bewerbungsunterlagen  zum Netzwerk "BiK - Beschäftigungsförderung in
Kommunen" im Internet unter
www.bertelsmann-stiftung.de/projekte/bereiche/index.htm. Die
Bewerbungsfrist endet am 24. Juli 2000.
    
ots Originaltext: Bertelsmann Stiftung
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Rückfragen an:
Dr. Helga Hackenberg,
Telefon: 0 52 41 / 81 74 464

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