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Sport schafft Gemeinschaft: Inklusive Lauftreffs bauen Berührungsängste ab

Gemeinsam trainieren und Spaß haben: die inklusiven Lift Unified Laufgruppen. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7974 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Coca-Cola Deutschland/Kerstin Sönnichsen"

Berlin (ots) - Gemeinsamer Sport macht aus Menschen mit und ohne geistige Behinderung ein Team - im Sport wie auch in der Gesellschaft. Dies geht aus der aktuellen Lift Unified Umfrage* hervor. Insbesondere der Laufsport nimmt hier eine Vorreiterposition ein, da er einen Einstieg quasi ohne Hürden bietet. Deutschlandweites Beispiel dafür ist das Projekt "Gemeinsam läuft's besser", eine Kooperation von Lift Apfelschorle und Special Olympics Deutschland. Die Umfrage zeigt, dass inklusive Lauftreffs das Selbstbewusstsein stärken - und Berührungsängste überwinden.

"Ich treffe immer wieder Menschen, die fürchten, sie könnten im Umgang mit Menschen mit geistiger Behinderung etwas falsch machen", sagt Steffa Michailowa, Sportprojektleiterin von Special Olympics Deutschland. Die aktuelle Lift Unified Umfrage zeigt jedoch, dass gegen diese Ängste vor allem eins hilft: Der direkte Kontakt. Zum Beispiel beim gemeinsamen Sport. Bei keinem der Läufer aus den Lift Unified Laufgruppen, in denen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Sport machen, haben sich anfängliche Bedenken bestätigt. So sind 72 Prozent der Befragten ohne Behinderung seit anderthalb Jahren und länger aktiv mit dabei. Die inklusiven Laufgruppen sind das Herzstück des Kooperationsprojekts "Gemeinsam läuft's besser" von Lift Apfelschorle und Special Olympics Deutschland, der größten Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung.

Laufend mehr Selbstbewusstsein

Insbesondere durch Sportpartner und Trainer erhalten Menschen mit Behinderungen stetiges Lob und Anerkennung - dieser Aussage stimmten 74 Prozent der Befragten zu. Somit hält das gemeinsame Laufen das Selbstbewusstsein der Sportler auf Trab. Auch die Familien halten nicht mit Lob zurück (71 Prozent). Was das Selbstbewusstsein ebenfalls in die Höhe treibt: Jeder Dritte der Sportler beweist bei den Lauftreffs, "was ich kann" (31 Prozent). Alle gehören selbstverständlich zur Gruppe. Keinem Läufer mit Behinderung wird weniger zugetraut als einem Läufer ohne Behinderung. So verwundert es nicht, dass die meisten (88 Prozent) nicht nur in einer Lift Unified Laufgruppe trainieren, sondern auch aktiv an Wettkämpfen teilnehmen. Jeder Zweite sagt voller Begeisterung: "Das Gefühl beim Zieleinlauf ist toll". An ihrem Laufpartner schätzen die Athleten mit Behinderung besonders, gemeinsam mit ihm Spaß zu haben, seine Fürsorglichkeit und Freundlichkeit.

Erfolgreiches Motivationsduo: Inklusion und Laufspaß

"Mit dem Laufen begann ein neuer Lebensabschnitt für mich" sagt ein Athlet mit geistiger Behinderung. Seit einem Jahr trainiert er nun schon mit "seiner" Lift Unified Laufgruppe. Für den befragten Athleten ist sein Sport ein Motivationskick, eine Möglichkeit sich auszupowern und vor allem der Spaßfaktor Nummer eins in seiner Freizeit. Und die Menschen ohne Behinderung? Welche Motivation haben diese? Die breite Mehrheit trainiert in einer Lift Unified Laufgruppe, um "die Inklusion von Menschen mit Behinderung zu fördern", gut jeder Dritte möchte sich sozial engagieren. Mehr als jeder Zweite sagt aber auch: "Ich bin dabei, weil ich einfach Spaß am Laufen habe". Fakt ist: Drehen Läufer mit und ohne Behinderung erst einmal gemeinsam ihre Runden, ist eine Behinderung kein großes Thema mehr. 85 Prozent der Läufer ohne Behinderung sagen über ihre Erfahrungen in den Laufgruppen, dass sie dort "nette Menschen kennen gelernt haben" und "einfach Spaß haben".

* Über die Lift Unified Umfrage

Im Zuge einer qualitativen Erhebung unter den Sportlern des inklusiven Laufprojekts "Gemeinsam läuft's besser" von Lift Apfelschorle und Special Olympics Deutschland wurden im Juli 2015 insgesamt 74 Sportler mit und ohne geistige Behinderung qualitativ befragt. Im Fokus standen dabei ihre Motivation und Erfahrungen im inklusiven Laufprojekt. Ergänzt wurde die Befragung durch ein Experteninterview mit Steffa Michailowa, verantwortlich für Teilnehmermanagement und Sportprojekte bei Special Olympics Deutschland.

Über die Lift Unified Laufgruppen

Mit den inklusiven Lift Unified Laufgruppen möchte Lift Apfelschorle einen Beitrag zu einer offeneren und toleranteren Gesellschaft leisten. Seit Gründung von Special Olympics International (SOI) im Jahr 1968 unterstützt Coca-Cola die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung (in Deutschland seit 2003). Mit der Marke Lift hat Coca-Cola 2013 die Zusammenarbeit mit Special Olympics Deutschland (SOD) noch weiter ausgebaut: Unter dem Dach des Projekts "Gemeinsam läuft's besser" treffen sich mittlerweile rund 1.000 Menschen mit und ohne geistige Behinderung regelmäßig zum gemeinsamen Lauftraining und bereiten sich auf Wettbewerbe vor.

Weitere Informationen zu den Lift Unified Laufgruppen unter: www.lift-apfelschorle.de und www.facebook.com/liftapfelschorle.de

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