Verband der Osteopathen e.V.

Premiere in Hamburg: 13. Internationaler Kongress der Osteopathen
Kinder im Blickpunkt der ganzheitlichen Therapieform

Hamburg (ots) - Unter der Schirmherrschaft von Hamburgs Erstem Bürgermeister Ole von Beust tagen die Osteopathen erstmals in der Hansestadt. Zum 13. Internationalen Kongress des Verbandes der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. vom 30. September bis 03. Oktober 2010 im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) werden rund 350 Teilnehmer aus Deutschland und dem europäischen Ausland erwartet. Ein Schwerpunkt ist die osteopathische Behandlung von Kindern.

"In Deutschland erfreut sich die Osteopathie als ganzheitliche Therapieform zunehmender Beliebtheit. Als eine wirksame Form der Medizin, die nur mit den Händen praktiziert wird, verzichtet die Osteopathie auf Medikamente und chirurgische Eingriffe", so VOD-Vorsitzende Marina Fuhrmann. Osteopathen betrachten den menschlichen Körper als untrennbare Einheit und untersuchen ihn nach den Ursachen der Beschwerden. Grundlage hierfür ist eine genaue Kenntnis der menschlichen Anatomie und Physiologie. Dabei versteht sich die Osteopathie als eine die Schulmedizin sinnvoll ergänzende Form der Therapie.

Mit dem 13. Kongress verlegt der VOD seine Jahrestagung erstmals von Schlangenbad bei Wiesbaden in die Hansestadt. "Die Metropole Hamburg ist ein attraktiver Veranstaltungsort mit optimalen Rahmenbedingungen", so Fuhrmann. Ein Schwerpunkt des Kongresses auf dem "Campus Lehre" des UKE ist die osteopathische Behandlung von Kindern. Die sanften und nebenwirkungsfreien Methoden der Osteopathie kommen Säuglingen und Kindern entgegen und bieten etwa bei der Behandlung von sogenannten Schreikindern oder verhaltensauffälligen Kindern Hilfe.

Auf der Agenda stehen unter anderem die Frühgeborenen-Nachsorge, die Biodynamische Behandlung von Kindern mit Balanced Fluid Tension (BFT), die der unwillkürlichen Bewegung der primären Atmung Raum lässt, sowie die Bewertung und Behandlung der Wirbelsäule und der Schädelbasis des Kindes.

Für die Fachvorträge und sieben Workshops konnten ausgewiesene Experten gewonnen werden.

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