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Marc Janko widerspricht Kodex - Dietmar Beiersdorfer spricht Klartext bei ServusTV

Zitate von "Sport und Talk aus dem Hangar-7" vom Montag, 17. Mai 2010 von 21.15 - 23.00 Uhr

Salzburg (ots) - Dietmar Beiersdorfer (Head of Soccer Red Bull) nimmt Stellung zum Interview von Marc Janko

"Das ist natürlich für uns inakzeptabel so ein Interview. Weil es ganz einfach dem Kodex widerspricht. Den Kodex, den wir uns auferlegt haben, in der Öffentlichkeit nicht über andere zu sprechen. Über eigene Mitspieler, über Trainer etc. Darüber werden wir natürlich sprechen müssen, wenn Marc von der Nationalmannschaft zurück kehrt."

"Das ist ein Interview, was nicht so passieren darf. Ich habe das auch mit dem Berater vorher abgesprochen. Wir haben hier ein Thema. Wir müssen das besprechen. Aber wir werden das intern besprechen und nicht extern."

"Wir haben natürlich mit dem Berater über die Thematik gesprochen................. Das ist natürlich super kontraproduktiv und für uns nicht akzeptabel."

"Die Thematik gab es schon im letzten Jahr und da gab es schon deutliche Gespräche zwischen Trainer und Marc. Und da hat es sich im Wesentlichen ja auch verbessert. Da hat er ja auch gearbeitet. Der Trainer hat nur moniert am Schluss, dass er weniger gemacht hat. Weniger gearbeitet hat. Huub Stevens ist auch ein Mann, der es dann auch anspricht. (..). Es gibt wenige Trainer noch, die konfrontieren, klar ins Gesicht sagen, das ist falsch. Und das müssen wir uns trotzdem erhalten. Weil sonst wird nur noch Politik gemacht, auch in der Kabine. Und das darf nicht der Fall sein."

Peter Pacult (Trainer Rapid Wien) zum Interview von Marc Janko

"Die Öffentlichkeit, jeder Fan möchte jetzt gern wissen was passiert ist. Er stellt was in den Raum und keiner weiß was. (...). Ich finde das nicht in Ordnung. Dann soll er sagen, der Huub hat das und das gesagt. Oder das vorgeworfen. Und dass ein Spieler mal kritisiert wird, also bitte, das werde ich als Trainer wohl noch dürfen, wenn die Leistung nicht passt. Er ist ein hochbezahlter Profi, wahrscheinlich kein schlechtbezahlter Profi, dann muss er mit Kritik auch umgehen können. Man kann dem Spieler nicht immer Zucker hinten hineinblasen. Wir als Trainer erwarten Leistung und wenn die Leistung nicht kommt, heißt es auf einmal, wir kritisieren ihn."

Dietmar Beiersdorfer zum Schiedsrichterwesen

"Ich glaube, dass der österreichische Fußball sich auf alle Fälle mit beschäftigen muss. Das geht nicht gegen den einzelnen Schiedsrichter. (...) Ich finde, dass ist aber auch einen Aufgabe von uns, die Finger in die Wunde zu legen. Ich glaube, dass der österreichische Fußball da auch was tun muss. Mag es Generationswechsel sein, mag es Entwicklung von Schiedsrichter, von Linienrichtern, was auch immer sein. Ich glaube, dass wir da einfach im Moment nicht optimal aufgestellt sind."

Peter Pacult (Trainer Rapid Wien) über seine Emotionen

"Das ist sicher auch diese Anspannung oder der Nervenkitzel, den du hast im Fußball....... Wenn immer wieder bei Interviews etwas unterstellt wird. Dann kann ich aus meiner Haut nicht heraus. Die Realität oder der Mensch Peter Pacult, der ist ganz anders. Ich denke auch, dass in gewissen Momenten oft ein anders Bild von mir gezeigt wird."

"Ich bin schon aber ein Mensch, der sich trotz allem im Griff hat und unter Kontrolle hat. Ich bin ein Trainer, der einen konsequenten Weg geht."

"Nur glaube ich halt immer, dass man trotz allem irgendwo bei seinem eigenen Ich bleiben muss. Ich glaube, dass mich viele Leute nicht mehr so schätzen, wenn ich mich verstellen würde."

Rückfragehinweis:

   Sebastian Weidner
   Communications Manager
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   Ludwig-Bieringer-Platz 1
   A - 5073 Wals-Himmelreich
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