Ensingen (ots) - Das baden-württembergische Familienunternehmen Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH investiert 1,5 Millionen Euro in eine Tiefenbohrung, um Mineralwasserressourcen für die Zukunft zu erschliessen. Vergangene Woche nahm im Gewann Seehau in Vaihingen-Ensingen ein elf Meter hoher Bohrturm die Arbeit auf. Dieser wird in der Tiefe nach einer neuen Quelle bohren.
"Diese Tiefenbohrung bis 500 Meter ist einmalig in unserer bisherigen Firmengeschichte", sagt Thomas Fritz, geschäftsführender Gesellschafter von Ensinger. "Wir sind sehr gespannt, was wir vorfinden und welche Wasser-Schätze wir zutage fördern können."
Ausführliche geologische Gutachten, Auswertungen von drei zuvor durchgeführten Probebohrungen, ein daraus erarbeitetes Grundwasser-Strömungsmodell und ein zwölf Monate dauerndes Genehmigungsverfahren beim Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau sind der Erkundungsbohrung vorausgegangen.
"Wir haben diesen Standort ausgewählt, weil er hydrogeologisch gesehen die größten Erfolgschancen verspricht", erklärt Thomas Fritz. "Wir durchbohren sechs verschiedene Gesteinsformationen und können im besten Fall drei unterschiedliche Wasservorkommen erschließen."
Auf die Schichten des Muschelkalks folgen die des Buntsandsteins mit einer Mächtigkeit von annähernd 400 Metern. Die Sondierung der in diesen Schichten vorkommenden Mineralwässer ist das Hauptziel der jetzigen Tiefenbohrung auf 500 Meter.
Dass man fündig wird, davon sind die Geologen und die Spezialisten von Ensinger überzeugt. Welches Mineralwasser zutage tritt, ist jedoch nicht hundertprozentig vorhersagbar. "Spätestens, wenn wir den Buntsandstein erreicht haben, wird die Spannung steigen. Man kann nie im Voraus wissen, was einem die Natur schenkt", so Mineralwasser-Spezialist Thomas Fritz. "Von hochmineralisierter Sole bis hin zu geringmineralisiertem Thermalwasser dürfen wir mit allem rechnen."
Power und Naturelle: Zwei wertvolle Quellen
Bisher fördert Ensinger aus sieben aktiven Brunnen zwei unterschiedliche Mineralwassertypen. Das Mineralwasser der Ensinger "Power-Quelle" wird aus dem Gipskeuper gewonnen. Diese etwa 80 Meter mächtige Gesteinsschicht ist verantwortlich für den hohen Mineralstoffgehalt von Ensinger Sport und dem natürlichen Heilwasser Schiller Quelle.
Darunter liegt der Horizont des Muschelkalks. Circa 200 Meter misst diese Gesteinsschicht, aus der die Ensinger "Naturelle-Quelle" entspringt. Ein Mineralwasser, das ausgewogen mineralisiert und somit besonders sanft im Geschmack ist.
Familienunternehmen mit Tradition
Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH wurde 1952 von Wilhelm Fritz und seinen vier Söhnen Eberhard, Otto, Wilhelm und Erich im baden-württembergischen Ensingen gegründet. Seither ist das Unternehmen in Familienbesitz und wird heute von Thomas Fritz und Bernd Leonhardt geführt.
Im Jahr 2009 wurden 96 Millionen Liter Getränke abgesetzt. Das entspricht einem Umsatz von rund 35,2 Millionen Euro. Insgesamt sind 142 Mitarbeiter im Unternehmen tätig.
Wer mehr über das Unternehmen und seine Getränkevielfalt erfahren möchte, schaut sich am besten die Homepage an: www.ensinger.de .
Pressekontakt:
Ensinger Presseinformationsbüro: Gübler & Klein PR Tel.: 06196 / 44.898 E-Mail: ensinger@guebler-klein.de



