WDR Westdeutscher Rundfunk

WDR mit 20 Nominierungen im Rennen für den 52. Grimme-Preis 2016

Köln (ots) -

Der Westdeutsche Rundfunk ist mit 20 Produktionen für den 
Grimme-Preis 2016 nominiert. Erstmals sind auch Kindersendungen 
dabei. 

Die Nominierungen im Wettbewerb Fiktion / Spezial
Der verlorene Bruder - Matti Geschonneck inszenierte die 
Familiengeschichte im Deutschland zur Wirtschaftswunderzeit, das 
Drehbuch schrieb Ruth Toma nach der Romanvorlage von Hans-Ulrich 
Treichel. Eine Koproduktion der Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion 
mit WDR (Redaktion: Barbara Buhl), MDR, BR und ARD Degeto, gefördert 
von der Film- und Medienstiftung NRW.

Unverschämtes Glück mit Armin Rohde in der Hauptrolle ist eine 
Produktion der Cinecentrum Berlin im Auftrag des Westdeutschen 
Rundfunks. Produzentin ist Dagmar Rosenbauer, WDR-Redaktion: Götz 
Bolten. 

Das 90-Minuten-Special Ein Mord mit Aussicht mit Caroline Peters als 
Sophie Haas ist eine Produktion der Pro TV Produktion GmbH im Auftrag
der ARD Degeto und des Westdeutschen Rundfunks. Redaktion: Nina 
Klamroth (WDR).

Unterm Radar mit Christiane Paul und Heino Ferch ist eine Produktion 
der enigma film im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks und der ARD 
Degeto für Das Erste. Die Produzenten sind Nicole Swidler und Fritjof
Hohagen, die redaktionelle Verantwortung liegt bei Götz Schmedes 
(WDR). 

Arne Feldhusen inszenierte die ARD/WDR/Degeto-Fernsehfilm-Satire 
Vorsicht vor Leuten! nach der Romanvorlage von Ralf Husmann. In den 
Hauptrollen: Charly Hübner und Michael Maertens. Eine Produktion von 
Lailaps Pictures im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks in 
Koproduktion mit der ARD Degeto. Produzent ist Nils Dünker, die 
Redaktion im WDR hat Nina Klamroth.


Außerdem nominiert sind die WDR-Koproduktionen Meine Tochter Anne 
Frank (HR/RBB/WDR), Redaktion: Beate Schlanstein und Götz Schmedes; 
und "Nackt unter Wölfen" (MDR/Degeto/WDR, Redaktion: Götz 
Schmedes/SWR/BR)

Melika Foroutan erhielt für ihre schauspielerische Leistung in 
"Begierde - Mord im Zeichen des Zen" (ARD Degeto/WDR) eine 
Spezial-Nominierung (WDR-Redaktion: Götz Bolten).

Die Nominierungen im Wettbewerb Information & Kultur / Spezial
Agorá - Von der Demokratie zum Markt: Der 90-minütige Dokumentarfilm 
des griechischen Filmemachers Yórgos Avgerópoulos portraitiert die 
Eurokrise aus griechischer Sicht. Der Regisseur fängt die politischen
und sozialen Auswirkungen der Krise in intensiven, teilweise 
erschütternden Bildern ein. Redaktion: Jutta Krug-
Die Folgen der Tat - Julia Albrecht, die zusammen mit Dagmar 
Gallenmüller das Drehbuch geschrieben hat, setzt sich mit den 
Auswirkungen einer folgenschweren Entscheidung ihrer Schwester 
Susanne auseinander. Diese war am 30. Juli 1977 am RAF-Attentat auf 
den Dresdner-Bank-Chef Jürgen Ponto beteiligt. Die enge Freundschaft 
zwischen den Familien Albrecht und Ponto hatte Susanne Albrecht den 
Zugang zum Hause Ponto ermöglicht. Der Film ist eine Koproduktion von
WDR (Redaktion: Jutta Krug), SWR und NDR. 

Göttliche Lage - Die Filmemacher Ulrike Franke und Michael Loeken 
haben die Entstehung des Phoenix-Sees im Dortmunder Stadtteil Hörde 
fünf Jahre lang begleitet, eine Koproduktion von WDR und Arte 
(Redaktion: Jutta Krug, Sabine Rollberg).

Nordstadtkinder - Stefan von Bettina Braun aus der 
WDR-Dokumentarfilmreihe "Hier und heute". WDR-Redaktion: Maik Bialk, 
Dorothee Pitz. 

Satiesfiktionen - Spaziergänge mit Erik Satie - Die Dokumentation von
Anne-Kathrin Peitz und Youlian Tabakov erkundet das Gesamtphänomen 
Satie. Sie erzählt in spielerischen wie augenzwinkernden Episoden aus
einem exzentrischen Künstlerleben. Der Film entstand in 
Zusammenarbeit von WDR (Redaktion: Jutta Krug) und Arte. 
 
Nominierungen im Wettbewerb Unterhaltung / Spezial
Schorsch Aigner - Der Mann, der Franz Beckenbauer war - Olli Dittrich
blickt in der Fortsetzung seines TV-Zyklus (Reaktion: Carsten Wiese) 
zurück auf die Weltkarriere einer "Lichtgestalt", die ab jetzt 
womöglich anders gesehen werden muss.

Die Spezial-Nominierung geht an Carolin Kebekus, u.a. für ihre 
WDR-Show "Pussy Terror TV".

Innovation
In Das Lachen der Anderen (Redaktion: Philipp Bitterling, Corinna 
Liedtke) tauchen Autor Micky Beisenherz und Stand-up-Comedian Oliver 
Polak in für sie völlig fremde Lebenswelten ein. Es ist die erste 
Comedy-Dokumentation im deutschen Fernsehen, bei der bewusst Grenzen 
überschritten werden.

Die Nominierungen im Wettbewerb Kinder & Jugend / Spezial
Die Sendung mit dem Elefanten: Folge 371 "Viel und wenig" - "Was ist 
viel und was ist wenig?", fragt das Elefanten-Team und vergleicht, 
was man in Deutschland für einen Euro kaufen kann und was man dafür 
in Indien bekommt. Redaktion: Heike Sistig.

Die Sendung mit der Maus Spezial - Was ist Kinderarmut? - Von Armut 
betroffene Kinder erzählen in der Spezialausgabe der "Sendung mit der
Maus" (Redaktion: Joachim Lachmuth), was sie sonst aus Scham 
verschweigen. Sie selbst sind dabei nicht zu sehen und werden von 
Zeichentrickfiguren verkörpert.

Neuneinhalb - am Beispiel von Charlie Hebdo - Was hat das Attentat 
auf 'Charlie Hebdo' mit Meinungs- und Pressefreiheit zu tun? Und was 
ist das überhaupt? Darum geht es in der nominierten Folge von 
neuneinhalb (Redaktion: Joachim Lachmuth)

Spezial
Martin Reinl mit einer Spezial-Nominierung für sein herausragendes 
witziges Puppenspiel u.a. für das WDR-Format Die Sendung mit dem 
Elefanten (Kinderfernsehen, Redaktion: Heike Sistig).

Die Preisträger werden am 9. März 2016 bekanntgegeben, die 
Preisverleihung findet am 8. April 2016 im Theater der Stadt Marl 
statt. 

www.ard-foto.de
 

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