WDR Westdeutscher Rundfunk

Gerd Ruge unterwegs im südlichen Afrika

    Köln (ots) -     Das Erste, 25.12.01, 22.15 bis 23.00 Uhr  Teil 1     Das Erste, 26.12.01, 22.10 bis 22.55 Uhr  Teil 2 (Achtung neue     Anfgangszeit!)     Das Erste, 27.12.01, 21.45 bis 22.30 Uhr  Teil 3          Vom Strand des Indischen Ozeans bei Mozambique zum Atlantik, vom Kap der Guten Hoffnung zu den Diamantenstränden Namibias und auf der Trans-Kalahari nach Süden zurück bis Johannesburg führt Gerd Ruges 12.000 Kilometer lange Reise durch den Süden Afrikas. In sechs Ländern - Mozambique, Swaziland, Südafrika, Lesotho, Namibia und Botswana - erzählen ihm Menschen über ihr Leben und was alles sich im letzten Jahrzehnt nach dem Ende von Kolonialismus, Apartheid und Bürgerkriegen geändert hat.          Eine uralte Frau nimmt Gerd Ruge in Botswana auf dem Eselskarren zu ihrer einsamen Hütte mit und beweist auf ihrer Hochzeit nur eine Auto-Stunde entfernt, dass sie ihren eigenen Kopf hat und sich auch gegen Männer durchsetzen kann. Im Berg-Königreich Lesotho traf Gerd Ruge einen sehr demokratischen König und in Johannesburg spricht er mit der Nobelpreisträgerin Nadine Gordimer, die in ihren Romanen für das Ende der gewaltsam erzwungenen Rassentrennung kämpfte. Dann wieder nimmt Gerd Ruge die Zuschauer an einem Sonntagvormittag mit nach Soweto, wo sich Familien aus ihren Notunterkünften ein Zuhause zu machen versuchen, oder spricht im Nationaltheater von Namibia mit jungen Schauspielerinnen, die als Kriegsflüchtlinge ihre Kindheit in der DDR verbrachten.          Landminen-Suchtrupps in Mozambique, ein nächtliches Volksfest am "Tag der Verstaatlichung" in Maputo, hochmoderne Shopping-Center und gefährliche Slums, die wilde Schönheit der Atlantik-Küste und blumenübersäte Steppenlandschaften, einen Diamantentaucher, eine Leuchtturmwärterin, eine farbige Fleischerin, die in Namibia deutsche "Landjäger" herstellt und die schwarze Lehrerin Ester im Ovamboland, Lastwagenfahrer, Taxiunternehmer, schwarze und weiße Farmer haben Ruge und sein Team auf der zwei Monate langen Reise angetroffen. Schwarze, weiße und braune Menschen aus sechs ganz unterschiedlichen Staaten erzählen, wie sie ihr Leben in einer Welt großer Veränderungen und Umbrüche einrichten. (Redaktion: Heribert Blondiau,     Kamera: Frank Lange, Ton: Norbert Broch, Schnitt: Diana Kischkel)          Zusammenfassende Texte zu den einzelnen Folgen:          Ein 12.000 Kilometer langer Streifzug durch sechs Staaten des südlichen Afrika - Mosambique, Swaziland, Südafrika, Lesotho, Namibia und Botswana - bei dem die Menschen, nicht die Politik im Mittelpunkt von Gerd Ruges Neugier standen.          Das Erste, 25.12.2001, 22.15 Uhr     Teil 1: Die Hexe vom Gemüsemarkt, Lockendrehen auf der Hauptstrasse und ein Prosit der Verstaatlichung

    Straßenfeste und Minenfelder, Großstadtglitzer und Armutsquartiere: in Mosambique, im Königreich der Swazi und in Südafrika lässt Gerd Ruge Fischer und Händler, Friseurinnen und Gefängniswärterinnen über ihr Leben erzählen, trifft eine schwarze Hexe und eine weiße Nobelpreisträgerin. Menschliche Begegnungen, die den "Schwarzen Kontinent" als vielfältige Welt mit Alltagssorgen und Lebensfreude schildern.          Das Erste, 26.12.2001, 22.00 Uhr     Teil 2 Buren, Weinbauern, Pinguine und ein gemütlicher König     Gerd Ruges Streifzug durch den Süden Afrikas führt auf die Farmen burischer Viehzüchter, in die Bergdörfer und in den Königspalast von Lesotho, durch Südafrikas berühmte Weinbaugebiete und die Nachtlager der Straßenkinder von Kapstadt. Eine Afrika-Reise mit vielen Begegnungen der unerwarteten Art.          Das Erste, 27.12.2001, 21.45 Uhr     Teil 3 Die Frau vom Deutschen Leuchtturm, die Alte auf dem Eselskarren und eine Braut, die sich traut

    In Namibia folgt Gerd Ruge Spuren des alten Deutsch-Südwest zu
jungen Schauspielerinnen, die kräftig berlinern, weil sie in der DDR
aufgewachsen sind. Ein schwarzer Ministerialdirektor, der zugleich
Gastwirt ist, erzählt von der Landreform und ein deutschstämmiger
Farmer, um dessen Land es geht, zeigt, wie eine Farm aussieht. Eine
alte Frau in Botswana erklärt, warum sie lieber als Mann gelegt hätte
und eine coole Braut organisiert ihre eigene Hochzeit. Begegnungen in
Afrika, ungestellt, menschlich und lebensnah.
    www.Gerd-Ruge-unterwegs-in-Afrika.de
    
    Redaktion      Heribert Blondiau
    
    
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