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Pressemitteilung im Auftrag des Vereins Deutscher Hörbuchpreis: Deutscher Hörbuchpreis für Maria Koschny, Frederick Lau und Roger Willemsen

Köln (ots) - Die ersten Gewinner des Deutschen Hörbuchpreises 2015 stehen fest: Ausgezeichnet werden Maria Koschny als "Beste Interpretin" und Frederick Lau als "Bester Interpret", "Qualitätskontrolle oder warum ich die Räuspertaste nicht drücken werde!" als "Bestes Hörspiel", Roger Willemsen für "Das Hohe Haus" in der Kategorie "Bestes Sachhörbuch" sowie Wolf Haas für "Brennerova" als "Beste Unterhaltung". Den Preis für die "Beste verlegerische Leistung" erhält Lübbe Audio für "Easy does it. CRO, die Maske und der ganze Rest." Der Preisträger in der Kategorie "Bestes Kinderhörbuch" wird in der kommenden Woche bekannt gegeben.

Maria Koschny gewinnt den Preis als Beste Interpretin für ihre Lesung des Jugendbuches "Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb" von Clare Furniss. Koschnys "wandelbare und warme Stimme" begleite "den emotional schmerzhaften Prozess des belasteten Erwachsenwerdens" souverän und ohne jede Rührseligkeit, lobt die siebenköpfige Jury.

Als Bester Interpret wird Schauspieler Frederick Lau für die Lesung von Verena Güntners Debütroman "Es bringen" ausgezeichnet. Dem sechzehnjährigen Protagonisten aus schwierigen Verhältnissen verleihe Lau "allein mit seiner Stimme eine beeindruckende Tiefe". In idealer Weise verschmelzen Interpret und Hauptperson, urteilt die Jury über Laus erstes Hörbuch: "Luis ist ein Bringer - und Frederick Lau ist es auch!"

In der Kategorie Bestes Hörspiel wird das Autorenkollektiv Rimini Protokoll für sein Hörspiel "Qualitätskontrolle oder warum ich die Räuspertaste nicht drücken werde!" geehrt. In der bereits mehrfach prämierten WDR-Produktion gibt die querschnittgelähmte Maria-Cristina Hallwachs Auskunft über ihren Alltag als "Kopfmensch". Die "überzeugende poetische Stimmen- und Soundcollage" sei, so empfindet die Jury, ein "beglückender Diskurs über Menschenwürde, getragen von unbändiger Lebenslust".

Den Preis für das Beste Sachhörbuch gewinnt Roger Willemsen für "Das Hohe Haus. Ein Jahr im Parlament", die Hörbuchversion seines kritischen Erfahrungsberichts. Der Autor zeige uns "auf ebenso unterhaltsame wie erschreckende Weise: Die Würde des Hohen Hauses ist antastbar!" Gegen die "durch Pluralität umgesetzte Banalität" sende Willemsen "feuilletonistisch pointiert" zarte Pfeile, stellen die Juroren anerkennend fest.

In der neuen Kategorie Beste Unterhaltung setzte sich der Österreicher Wolf Haas mit der Lesung seines Krimis "Brennerova" gegen die Mitnominierten durch. "Mit einprägsam unverwechselbarer Stimme" erzählt er Skurrilitäten aus der Schattenwelt des Wiener Rotlichtmilieus und beschere den Zuhörern "aberwitzige Einfälle" von "exemplarischer Kurzweil", rühmt die Jury.

Lübbe Audio schließlich wird für die Beste verlegerische Leistung prämiert. Das Musikfeature "Easy does it. CRO, die Maske und der ganze Rest" gewähre "mit viel Humor und Selbstironie" Einblick in die bemerkenswerte Erfolgsgeschichte des Rappers mit der Panda-Maske. Die Jury zeigt sich beeindruckt: "Unterhaltsam, uneitel, authentisch, mit vielen Interviews und jeder Menge Musik: Überkrass".

Erstmals moderiert Götz Alsmann die festliche Preisverleihung. Sie findet am 11. März 2015 im WDR Funkhaus in Köln statt und eröffnet wie in den Vorjahren das internationale Literaturfest lit.COLOGNE. Die Veranstaltung wird live auf WDR 5, hr2-kultur, NDR Kultur und Antenne Saar sowie zeitversetzt ab 22.03 auf SWR2 übertragen. Das WDR Fernsehen zeigt die Verleihung am 14. März 2015 ab 23.45 Uhr.

Gemeinsam mit dem Deutschen Hörbuchpreis werden zwei Partnerauszeichnungen verliehen:

Hörbuch des Jahres 2014 der hr2-Hörbuchbestenliste ist Dieter Wellershoffs Hörbuch "Ans Ende kommen", in dem der Autor über Altern und Sterben spricht.

Für den Publikumspreis HörKules der "Buchwerbung der Neun" kann unter www.hoerkules.de noch bis zum 15. Februar abgestimmt werden.

Mehr Informationen zum Deutschen Hörbuchpreis finden Sie unter www.deutscher-hoerbuchpreis.de.

Pressekontakt:

Geschäftsstelle Deutscher Hörbuchpreis e.V.
Henrike Wenschkewitz
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